Kategorien
Las Vegas

CityCenter Las Vegas – ein Mega-Quartier der Superlative

CityCenter Las Vegas

CityCenter Las Vegas – eine Stadt in der Stadt

Größer, schöner, spektakulärer – in Las Vegas geht immer noch ein wenig mehr. Bei all den Superlativen, mit denen die Wüstenstadt aufwartet, gibt es nichts, was man nicht noch übertreffen könnte. Einer der neuesten Coups ist das CityCenter, ein Mega-Quartier der Superlative, das alles andere in Vegas in den Schatten stellt.

CityCenter zwischen dem Bellagio und dem Monte Carlo

Wie eine futuristische Filmkulisse liegt das Areal in prominenter Lage am Strip, zwischen den Hotels Bellagio und Monte Carlo. Es ist eigentlich eine Stadt in der Stadt. Die Eröffnung dieses milliardenschweren Projektes war 2009 und machte Las Vegas auf einen Schlag um sage und schreibe knapp 6.000 Hotelzimmer sowie mehrere hundert Eigentumswohnungen reicher. Acht namhafte Architekten, u.a. Daniel Libeskind, Norman Foster und Helmut Jahn, lieferten die Planungen und Entwürfe, die in dem gemeinsam von MGM Mirage und Dubai World finanzierten Projekt realisiert wurden.

CityCenter mit Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein

Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein hatten dabei hohe Priorität. Das Ergebnis: Vier Hotel-Resorts, ein Einkaufs- und Vergnügungszentrum sowie zwei 37-stöckige Wohntürme – alles verbunden durch die Hochbahn „Cable Liner Shuttle“. Einzigartig ist in der Tat, dass hier auf ca. 30 ha ein ganzes Viertel mit fast autarker Infrastruktur und Grünanlagen entstand. Darüber hinaus gibt es überall im CityCenter zahlreiche Skulpturen und Installationen von renommierten Künstlern wie Maya Lin oder Nancy Rubens zu bewundern.

CityCenter: Das Hotel Aria plus 5 weitere spektakuläre Gebäude

Das 61-stöckige Aria Hotel ist das Herzstück des Quartiers, konzipiert vom Argentinier César Pelli, der außerdem auch die Petronas Towers in Kuala Lumpur entwarf. Der Bau präsentiert sich als einander durchdringende Bögen aus Glas und Stahl.

Zudem gruppieren sich fünf weitere spektakuläre Gebäude um das Aria, darunter vier Hotels und eine exklusive Shopping-Mall:

  • Das sichelförmige mit Ornamentglas überzogene 57-stöckige, mit dem Aria verbundene Vdara Hotel (1495 Suiten),
  • das Boutiquehotel Harmon (400 Zimmer) an der Nordostecke des CityCenter mit einer stark gebogenen Außenfassade in unterschiedlichsten Blautönen,
  • südlich des Harmon die Veer Towers, sich um 5 Grad in entgegengesetzte Richtungen neigende Zwillingstürme mit Luxusapartments,
  • und das Waldorf Astoria Las Vegas Hotel (das frühere Mandarin Oriental) gleich nebenan als fast L-förmiger Wolkenkratzer. Die Sky-Lobby im 23. Stock spaltet den Turm in zwei Hälften: die untere beherbergt 400 Gästezimmer, die obere hingegen 227 Wohnungen.
  • und schließlich die Luxus-Shopping Mall „The Crystals“ mit einer Fläche von rund 46.000 Quadratmetern. Sie ist über die Hochbahn mit den Casinos Bellagio und Monte Carlo verbunden.

CityCenter mit eigenem Kraftwerk

Ökologische Bauweise und Ausstattung machen das Gebäudeensemble zu einem der „grünsten“ weltweit. Ein eigenes energieeffizientes Kraftwerk sorgt für Wärme und Licht. Ferner wird überschüssige Hitze gespeichert, um heißes Wasser zu generieren. Außerdem ist die Limousinenflotte der Hotels erdgasbetrieben, für die Klimatisierung wird Erdwärme genutzt.

CityCenter mit neuester Umwelttechnik

Die ausgeklügelte, höchsten Umweltanforderungen genügende Wasserversorgung verspricht Einsparungen von bis zu 190 Millionen Litern pro Jahr gegenüber herkömmlicher Technik. Und: Nachdem man das zuvor dort stehende Boardwalk Hotel abgerissen hatte, verwendete man immerhin 80 Prozent des Schutts beim Bau des CityCenters – Recycling der besonderen Art.

CityCenter als Jobmaschine

Die Baukosten des CityCenters sollen angeblich sieben Milliarden US-Dollar betragen haben. Somit wäre das Projekt eines der teuersten Bauprojekte in Las Vegas. Eine riesige Job-Maschine ist es allemal. Demzufolge wurden rund 12.000 Arbeitsplätze durch den Bau des Centers geschaffen. Und der Strip ist – mal wieder – um eine Attraktion reicher.

Kategorien
Hotels Restaurants Shows Las Vegas

Las Vegas Themenhotels auf glitzernden Wiesen in der Wüste

Las Vegas Themenhotels am Strip

Las Vegas Themenhotels

Zu sehen gibt es genug in Las Vegas. Die Frage ist nur: Wo anfangen? Ein Bummel durch die Stadt ist wie eine rasante Achterbahnfahrt und lässt einen aus dem Staunen nicht herauskommen. Hauptschlagader und wichtigste Straße ist der Las Vegas Boulevard,  dessen weltbekannter Abschnitt der sog. Strip ist. An diesem knapp sieben Kilometer langen „Streifen“ sind die bekannten Las Vegas Themenhotels wie Perlen an einer Kette aufgereiht.

Man muss nicht unbedingt in einer dieser Häuser wohnen – aber unbedingt anschauen. Zum Teil ist es wie eine Reise um den Globus, denn viele Las Vegas Themenhotels und ihre Casinos sind in ihrer Architektur und Atmosphäre Städten und Sehenswürdigkeiten auf der ganzen Welt nachempfunden.

Las Vegas Themenhotels Luxor, Excalibur, New York, New York

Las Vegas Themenhotels Hotel LuxorBeispielsweise im Luxor ist sowohl innen wie außen alles im ägyptischen Stil gehalten. Der Eingang des Hotels wird von einer riesigen Sphinx bewacht. Sogar eine Nachbildung der Grabkammer von Tutanchamun gibt es in dem Komplex.

Das Excalibur (das erste große Hotel der neueren Zeit, Eröffnung 1991) ist einem phantastischen Märchenschloss nachempfunden. Im ersten Stock gibt es eine Backstraße von Krispy Kreme Doughnuts. Durch Glasfenster kann man die Zubereitung beobachten und die Leckereien anschließend frisch kaufen.

Las Vegas Themenhotels New York, New YorkWeiter geht es zur Fifth Avenue in New York City. Natürlich nachgemacht, aber atemberaubend perfekt. Im New York New York gibt es im Untergeschoss eine Flaniermeile, die Stil- und Architekturmotive aus bekannten Stadtvierteln der Ostküsten-Metropole aufnimmt. Der Manhattan Express, eine Achterbahn, führt um das Hotel herum und sorgt für zusätzlichen Nervenkitzel.

Las Vegas Themenhotels Bellagio, Monte Carlo, Paris, Venedig

Las Vegas Themenhotels Bellagio HotelDann folgt Europa: Das Monte Carlo ist mit dem glamourösen Charme des mondänen Fürstentums an der Cote d’Azur ausgestattet. Es folgen das Paris (natürlich mit Eiffelturm!), das Venetian (inkl. Kanäle, Gondeln und singenden Gondolieri) und das Ceasar’s Palace, das einen in die Zeit der römischen Antike versetzt.
Unbedingt sehenswert auch das Bellagio, vor allem wegen der choreografierten Wasserspiele mit musikalischer Begleitung vor dem Hotel, die täglich tausende staunende Besucher anlocken.

The Stratosphere Aussichtshotel

Es ist alles in der Tat atemberaubend! Und wer einem solchen Tag noch eins drauf setzen möchte, der sollte entweder gleich ins Casino gehen, um dort sein Glück herauszufordern, oder abends in der Dunkelheit den Stratosphere Tower besuchen. Die Aussicht aus 350 Meter Höhe über die Wüstenstadt und das glitzernde Lichtermeer von Las Vegas ist einfach überwältigend.

Aber es gibt dort am Las Vegas Strip auch eine der größten Hotelpleiten zu sehen: Das Hotel The Harmon. Höchstrichterlich wurde grünes Licht für das endgültige Aus per Abrissbirne gegeben. Das extravagante gläserne Gebäude wurde als exklusives „Lifesyle Hotel“ konzipiert, mit riesigem Dachterrassen-Pool hoch über dem Las Vegas Strip. 2008 wurde der Bau jedoch aufgrund schwerwiegender Konstruktionsmängel gestoppt. Die Stahlkonstruktion wurde unsauber gefertigt, Bewehrungsstahl wurde an falschen Stellen in die Verschalungen einbetoniert. Das leere Gebäude ist mit den Hotels Aria, Veer, Vdara und Mandarin Oriental Teil des CityCenter Komplexes und seitdem nichts weiter als eine gigantische Reklamefläche voller Werbung. Der Eigentümer MGM Resorts International und Dubai World können nun die Sprengung des Gebäudes durchführen.
Adresse: 3720 Las Vegas Boulevard Las Vegas, Nevada 89109

My location
Routenplanung starten

Las Vegas = „Die Wiesen“ – Die Geschichte der Stadt

Welcome to Fabolous Las Vegas“…  das Schild mit der berühmten Begrüßungsformel ist wohl eins der meist fotografierten Motive in der „Spielerstadt“, die wie ein Ufo mitten in der Wüste Nevadas liegt. Selbst für amerikanische Verhältnisse ist eine ziemlich junge Stadt: Erst 1905 gegründet, verzeichnete der Ort rasch einen rasanten Aufstieg.

Mit dem Glücksspiel kam der Wohlstand – aber auch die Kriminalität und das Rotlichtmilieu. Und alles, was diese Stadt bisher gesehen und erlebt hat, lässt sich nur in Superlativen beschreiben: Die Auftritte und Shows der größten Stars von Frank Sinatra über Dean Martin bis Celine Dion, die grellsten Leuchtreklamen, die gigantischsten Casinos, die unglaublichsten Hotelanlagen, den schlechtesten Ruf… Hier war und ist alles möglich!

In den siebziger und achtziger Jahren galt Las Vegas als ziemlich heruntergekommen, doch inzwischen hat sich das Blatt wieder gewendet: Erfolgreich kämpft die Stadt gegen ihr Rotlicht-Image an und etabliert sich mehr und mehr als Event-Metropole für die ganze Familie. Und scheint dabei ganz erfolgreich zu sein, die Touristenzahlen sind stabil und liegen bei knapp 40 Millionen jährlich.