Fisherman’s Wharf – Highlight in San Francisco mit Seelöwen

Fisherman's Wharf San Francisco

Fisherman’s Wharf – Bummel über die alten Piers

Egal, wie wenig Zeit man hat: Bei einem Aufenthalt in San Francisco darf ein Besuch von Fisherman’s Wharf nicht fehlen. Warum aus dieser ehemals einfachen Anlegestelle für Frachtschiffe und Fischerboote seit den 1970er Jahren ein solcher Touristenmagnet wurde, weiß eigentlich niemand so genau und wird vermutlich immer ein Geheimnis bleiben.

Fakt ist, dass sich hier die Touristen in Scharen ein Stelldichein geben. Bei einem Bummel über die Piers kommt zwar keine Hafenromantik mehr auf, aber ein kurzweiliger Aufenthalt mit vielen tollen Eindrücken ist garantiert.

Es begann mit chinesischen Fischern am Fisherman’s Wharf

Entwickelt hat sich Fisherman’s Wharf in der Goldrauschära, als zunächst eingewanderte chinesische Fischer mit ihren Dschunken vor der Küste fischten um das Umland mit Nahrung zu versorgen. Später wurden sie von Italienern abgelöst, die am Strand Verkaufsstände errichteten und sich die Hafenanlagen mehr und mehr in einen Umschlagplatz für frisch gefangenen Fisch und andere Waren verwandelte.

300 Meter Shops und Restaurants am Pier 39

Touristischer Mittelpunkt ist Pier 39, am östlichen Ende von Fisherman’s Wharf gelegen. An diesem 300 Meter langen Pier befinden sich mehr als 100 Geschäfte sowie zahlreiche Restaurants. Dort kann man köstliche Fischgerichte und Meeresfrüchte mit Blick auf die Bucht von San Francisco genießen. Die dort errichteten Gebäude, so heißt es, wurden aus den Holzplanken alter Schiffe gebaut. Man trifft hier auf Menschen aus allen Teilen der Erde, die über die Holzstege flanieren.

Einheimische sind hier gnadenlos in der Unterzahl und meiden tagsüber den Ort. Verständlicherweise, denn Pier 39 ist mit 10,5 Millionen Besuchern pro Jahr schließlich der zweitmeistbesuchte Ort Kaliforniens. In den Holzbuden am Pier verkauft man zwar immer noch Fisch, allerdings in zubereiteter Form und für entsprechendes Geld. Ansonsten bekommt man in den Läden alles, was das Touristenherz begehrt. Souvenirläden, Boutiquen, Restaurants, Spielhallen und sogar eine kleine Bühne für Kleinkunstvorführungen – alles ist vorhanden.

Sonnenbadende Seelöwen am Pier 39

Fisherman's Wharf, Seelöwen beim Sonnenbaden am Pier 39Eine der beliebtesten Attraktionen am Pier 39 sind die Seelöwen, denen man in unmittelbarer Nähe mehrere schwimmende Stege als „Sonnenterrassen“ gebaut hat. Seit 1990 sind die Seelöwen im Hafen bereits heimisch. Hier sonnen sich oft bis zu vierhundert von ihnen wohlig und zufrieden und bieten einen tollen Anblick. Für die Touristen hat man extra eine überdachte Tribüne gebaut. Von der hat man den besten Blick auf die Meeresbewohner mit der Möglichkeit, die schönsten Fotos zu schießen.

Fisherman’s Wharf – Einfach alles da!

Für noch mehr Shopping-Freude: Neben dem Pier 39 verfügt Fisherman’s Wharf über weitere drei mehrgeschossige Einkaufszentren mit Geschäften in Hülle und Fülle. Der Ghirardelli Square (etwa 70 Geschäfte), The Anchorage (etwa 80 Geschäfte) und The Cannery.

The Cannery ist wohl das interessanteste Einkaufszentrum und in jedem Fall einen Besuch wert. In dieser 90 Jahre alten ehemaligen Konservenfabrik gibt es zahlreiche Modegeschäfte, Boutiquen, Kunstgalerien, Souvenirläden, Restaurants und Cafés. Im Innenhof treten regelmäßig Musiker und Schausteller auf.

Und ganz in der Nähe legen auch die Boote ab, mit denen man Touren in die Bucht von San Francisco, zur Gefängnisinsel Alcatraz sowie zur Golden Gate Bridge unternehmen kann.

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