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Lassen Volcanic National Park in Kaliforniens Norden

Lassen Volcanic National ParkLassen Volcanic National Park, ein Naturparadies

Ein Naturreservat der besonderen Art lohnt im nordöstlichen Kalifornien einen Besuch: der Lassen Volcanic National Park. Dieser liegt am Lassen Peak, einem zuletzt im Jahr 1915 aktiven Vulkan mit einer Höhe von knapp 3.200 Metern. Neben dem Lassen Peak befinden sich im großenteils nadelwaldbedeckten Parkgebiet ferner eine Reihe weiterer, kleiner Vulkane, die heute als erloschen gelten.

Rund 50 über den ganzen Park verstreute Seen, einige von Bächen durchflossene Wiesen und viele vegetationslose Geröllhalden und erstarrte Lavaflüsse prägen das Landschaftsbild. Dass die Gegend noch immer vulkanisch aktiv ist, zeigen die Gasausstöße, heißen Quellen und brodelnden Wasser- und Schlammtümpel. Diese können entsprechend im Bumpass Hell besichtigt werden. Die Parkstraße führt in einem weiten Bogen am Lassen Peak vorbei. Das weitverzweigte Wanderwegnetz erlaubt den Besuchern, tief ins wilde und tierreiche Hinterland vorzudringen.

Der National Park nach Peter Lassen

Der Hauptvulkan und der Park (seit 1916 Nationalpark) wurden nach einem dänischen Einwanderer namens Peter Lassen benannt, der 1840 nach Nordkalifornien gekommen und drei Jahre später auf der Suche nach gestohlenem Vieh in das Sacramento Valley gelangt war. Lassen erwarb dort ein Stück Weideland und versuchte sich als Rancher, was ihm misslang. Daraufhin versuchte Lassen sein Glück als Goldsucher, was ihn das Leben kostete: Lassen starb 1859 nach einer Schießerei.

Wandern im Lassen Volcanic National Park

Es stehen 250 km gut ausgebaute Trails zur Verfügung, über die man in die entlegensten Teile des Parks gelangen kann. Deshalb kommen vor allem Wanderurlauber im Park auf ihre Kosten. Dabei hat man die Wahl, ob man ein- oder mehrtägige Touren unternehmen möchte. Besonders attraktiv und lehreich: Im Sommer werden von Rangern begleitete kurze Wanderungen durchgeführt, auf denen man eine Menge über Flora und Fauna des Parks erfährt.

Lassen Volcanic National Park – Ein Paradies für Wassersportler und Angler

Für Wassersportler ist der Lassen Volcanic ebenfalls ein Paradies. Kanus, Ruderboote und andere nicht motorbetriebene Boote dürfen auf fast allen Seen des Park benutzt werden. Überdies haben passionierte Angler beste Chancen, im Hat und im Lost Creek sowie in mehreren kleinen Seen des Hinterlandes verschiedene Forellenarten zu fangen. Die dafür erforderliche Lizenz des Staates Kalifornien kann man bei jedem Parkranger kaufen. Überdies im Besucherzentrum sowie in den umliegenden Lebensmittelgeschäften, Tankstellen und Restaurants.

Den Lassen Volcanic National Park per Auto erkunden

Wer lieber motorisiert unterwegs ist, kann die durch den Park führende Straße nutzen. Sie bietet immer wieder Aussichtspunkte für Stopps, von denen aus man besonders schöne Blicke in die beeindruckende und bisweilen bizarr anmutende Natur hat. Im Nordwesten beginnend, stößt man zunächst auf zwei sehenswerte kleinere Seen, den Manzanita und den Reflection Lake. Dort um beide Seen führen kurze, lohnende Wanderwege. Weiter geht’s zu den Chaos Crags. Junge Pfropfenvulkane, an deren Fuß sich ein spärlich bewachsenes Lavaschuttfeld ausbreitet, das wegen großer Erdrutschgefahr nicht betreten werden darf. Aus demselben Grund dürfen auch Autos in diesem Bereich nicht anhalten.

Heiße Quellen im Lassen Volcanic National Park

Der Hot Rock ist ein großer Lavabrocken, der beim Ausbruch von 1915 vom Schlammfluss, der sich aus den schmelzenden Gletschern gebildet hatte, hierher verfrachtet wurde. Augenzeugenberichten zufolge soll der Felsbrocken mehrere Tage lang kochend heiß gewesen sein. Schließlich die »Devastated Area«, die Hauptverwüstungszone von 1915, die überdeckt ist mit Lavaschutt, der allmählich von der Natur zurück erobert wird.

Aufstieg zum Lassen Peak im Lassen Volcanic National Park

Wer mag, kann auch den Aufstieg zum Lassen Peak unternehmen. Die Belohnung ist ein atemberaubender Blick auf die Vulkanlandschaft des Parks. Am Südhang des Lassen Peak liegen die zwei auffallend blaugrünen Gletscherseen Lake Helen und Emerald Lake, die sieben Monat pro Jahr zugefroren sind. Die sehr sehenswerte Region der Bumpass Hell mit ihren heißen, brodelnden Quellen erreicht man vom gleichnamigen Parkplatz. Oder vom Lake Helen aus über einen knapp vier Kilometer langen, wildblumengesäumten Fußweg.

Lassen Volcanic National Park Infos

Für Informationen über den Park sorgen während der Sommermonate die Ranger, die in den Campingplätzen Manzanita Lake und Summit Lake regelmäßig Vorträge halten. Themen hierbei sind die Tier- und Pflanzenwelt, die Geschichte der Indianer und der weißen Siedler, die Geologie sowie Wandermöglichkeiten im Park.

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Sequoia und Kings Canyon Nationalparks, Besuchermagente in Kalifornien

Sequoia und Kings Canyon Nationalparks Kalifornien

Alles ist riesig in den Nationalparks Sequoia und Kings Canyon

Zu den beeindruckendsten Erlebnissen in Kalifornien gehört zweifellos ein Besuch der beiden benachbarten Nationalparks Sequoia und Kings Canyon. Beide Parks – gelegen in der Sierra Nevada südlich des Yosemite Nationalparks gelegen ndash; ziehen schließlich Jahr für Jahr etwa 1,6 Millionen Besucher an.

Riesige Natur in den Nationalparks Sequoia und Kings Canyon

Das ist nicht verwunderlich, denn Natur und Landschaft zeigen sich hier von unvergleichlicher Schönheit und geradezu überwältigender Größe – und zwar im wahrsten Wortsinn. Riesige Berge, tiefe Schluchten, weitläufige Höhlensysteme sowie die höchsten und mächtigsten Mammutbäume der Erde befinden sich hier. Letztere, die Sequoias, gaben einem der beiden Parks seinen Namen. Der berühmteste unter ihnen ist der General Sherman Tree. Sein Alter wird auf ca. 2.500 Jahre geschätzt. Mit seiner Höhe von über 80 Metern und einem Stammumfang am Boden von über 30 Metern ist immerhin er das größte Lebewesen der Welt.

Mammutbäume im Sequoia Nationalpark

Ein weiteres hölzernes Highlight ist der so genannte »Tunnel Log«, ein umgestürzter und durchtunnelter Mammutbaum, den die Besucher mit ihrem Auto durchfahren dürfen. Außer dem Menschen haben die Riesenmammutbäume keine natürlichen Feinde, und selbst Brände schaden den hölzernen Giganten nicht. Ganz im Gegenteil gibt die bis zu einem halben Meter dicke Rinde bei hohen Temperaturen vielmehr eine feuerlöschende Flüssigkeit ab und bietet Schutz vor der vernichtenden Hitze.

Zweithöchster Berg der USA in Sequoia und Kings Canyon

Auch die Berge sind hier riesig. Die westliche Flanke des 4.417 m hohen Mount Whitney, dem höchsten Berg in den USA außerhalb von Alaska, liegt im Sequoia Nationalpark. Jährlich klettern hunderte Besucher bis hoch zum Gipfel. Das ist allerdings nur mit entsprechender Ausrüstung und für geübte Kletterer zu empfehlen.

Gründungen der Sequoia und Kings Canyon Nationalparks

Um die Landschaft der Sierra Nevada gegen Abholzung zu schützen wurde 1890 der Sequoia Nationalpark gegründet. Der Park ist somit der zweitälteste Nationalpark in den Vereinigten Staaten. 1940 war die Geburtsstunde des Kings Canyon Nationalparks. Seit 1943 werden beide Parks gemeinsam verwaltet.

Herrliche Landschaften im Kings Canyon National Park

Der Kings Canyon National Park liegt direkt neben Sequoia. Das Landschaftsbild ist phantastisch. Durch den Park und den steilen Canyon verläuft der Highway 180 mit immer wieder spektakulären Aussichten. Während unten im Tal die Straße einem der tosenden Quellarme des Kings River durch den schmalen Engpass folgt, der namensgebend für den Canyon und den Park war. Zu beiden Seiten steigen die Canyonwände ca. 1.000 Meter in die Höhe, besetzt mit steilen Granitklippen und immer wieder durchschnitten von Wasserfällen.

Die beste Reisezeit für Sequoia und Kings Canyon

Am besten besucht man die Nationalparks in den Sommermonaten, da dann alle Passstraßen für den Verkehr freigegeben sind. Im Winter hingegen werden die Strecken teilweise wegen des starken Schneefalls gesperrt. In beiden Parks stehen den Urlaubern Hotels, Campingplätze und Restaurants zur Verfügung. Die Hauptsaison dauert von Anfang Juni bis Ende August, die beste Reisezeit zu den ganzjährig geöffneten Parks liegt zwischen Mai und September.

Sequoia und Kings Canyon für Wanderfreunde

Für Wanderfreunde gibt es überdies unendliche Möglichkeiten, die Parks kennenzulernen: In den Naturschutzgebieten erstrecken sich auf rund 1.300 Kilometern gut ausgebaute Wanderwege; die Besucherzentren vermitteln geführte Pferdetouren und bieten Lagerfeuerabende mit erfahrenen Rangern an.

Weitere Informationen zu beiden Nationalparks…

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Channel Islands Nationalpark

Arch Rock, Channel Islands Nationalpark

Channel Islands Nationalpark

Fast noch ein echter Geheimtipp für Kalifornien-Besucher ist der Channel Islands Nationalpark, der sich über fünf Inseln vor der südkalifornischen Pazifikküste erstreckt. Die Inselkette besteht insgesamt aus acht Eilanden und ist in ihrer größten Ausdehnung rund 250 km lang. Die Inseln San Clemente und San Nicolas im Süden stehen unter der Verwaltung der Marine und sind nicht öffentlich zugänglich. Fünf der Inseln fasste man im Jahr 1980 zum Nationalpark zusammen: Anacapa, Santa Cruz, Santa Rosa, San Miguel und Santa Barbara. Die achte Insel, Santa Catalina, ist die einzige mit einer größeren Zahl an Bewohnern (hier leben knapp 4.000 Menschen) und gehört somit nicht zum Channel Islands Nationalpark.

Channel Islands, ein Paradies für Pflanzen und Tiere

Der Park begeistert vor allem durch seine wilde Schönheit. Die raue See brandet an die kargen Steilküsten der nebelbehangenen Inseln. Die Kiesbänke am Fuße der steilen Küstenfelsen sind die Heimat von Seehunden, während unzählige Seevogelarten in der Region einen sicheren Ort zum Nisten gefunden haben.

Die meistbesuchten Inseln des Parks sind Anacapa und Santa Barbara. Nicht selten wird die Überfahrt durch eine Delfin-Eskorte begleitet. Der Pazifik und seine Strände laden außerdem zu Streifzügen in der Gezeitenzone, zum Schwimmen, Boot fahren und Tauchen ein. Im Sommer erreicht die Wassertemperatur immerhin 20 Grad Celsius.

Auf Channel Islands reisen

Die Besucherzentren für den Nationalpark befinden sich auf dem Festland; eines im Hafen von Santa Barbara und eines im Hafen von Ventura. Die Inseln selbst sind jedoch nur per Boot oder Wasserflugzeug erreichbar. In den beiden Visitor’s Centers gibt es dazu genauere Informationen.

Ausflüge auf die Inseln ab den Häfen von Ventura, Santa Barbara oder Oxnard werden in Halb- oder Ganztagesform angeboten. Wer hingegen über Nacht bleiben möchte, findet auf den Inseln jeweils Campingplätze vor, für die bei Interesse eine Reservierung erfolgen muss. Von den Park Rangers werden zudem regelmäßig geführte Touren auf den Inseln angeboten.

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Wandern auf den Channel Islands

Zu den beliebtesten Aktivitäten im Channel Islands Nationalpark gehören Wanderungen, Bootstouren, Schwimmen und Tauchen. Überall sind gut ausgebaute und beschilderte Wanderwege angelegt. Auf Santa Barbara und Ost-Anacapa führen überdies Fußwege zu verschiedenen Aussichtspunkten, von denen man einzigartige Ausblicke über die rauen Steilküsten hat.

Vor der Küste von Ost-Anacapa liegt der berühmte »Arch Rock«, ein beeindruckender bogenförmiger Felsen und ein beliebtes Foto-Motiv. Bootstouren können auch im eigenen, gemieteten Boot unternommen werden. Einige Gebiete und Anlegestelle stehen unter Naturschutz und sind deshalb für den Bootsverkehr gesperrt. Für einzelne Meeresabschnitte ist eine Erlaubnis des Parks notwendig. Diese sowie Seekarten sind im Besucherzentrum von Ventura erhältlich. Es informiert außerdem über Anlegestellen und die Tücken des Pazifiks.

Traurige Geschichte der frühen Inselbewohner

Spannend ist auch die Historie der Insel: Auf den Kanalinseln haben bereits seit Jahrtausenden Menschen gelebt. Dies belegen die 11.000 Jahre alten menschlichen Knochen, die im Nordwesten der Insel Santa Rosa gefunden wurden, sowie weitere prähistorischen Überbleibsel, die einigen Aufschluss über die frühen Inselbewohner geben. Von den Festländern wurden die Inselbewohner »Mitc-tcumas« oder »Chumash« (Insulaner) genannt. Im Oktober 1542 hatten die Chumash ihre erste Begegnung mit Europäern: Der Anfang vom Ende des eigenständigen Insellebens…

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Redwood Nationalpark Kalifornien mit gigantischen Baumriesen

Redwood Nationalpark Kalifornien, gigantische Baumriesen

Redwood Nationalpark in Nordkalifornien

Ein besonderes Juwel unter den Nationalparks in Kalifornien ist der Redwood Nationalpark im Norden des Bundesstaates. Er schützt die letzten erhaltenen Bestände eines regenwaldähnlichen Nadelwaldes aus gigantischen, archaischen Bäumen, den Redwoods oder „Küstensequoien“. Vor Millionen von Jahren waren Redwood-Wälder noch überall verbreitet. Veränderungen des Klimas haben ihren Bestand jedoch nach und nach drastisch reduziert.

Die höchsten Bäume der Erde

Heute beschränkt sich der einzige Bestand weltweit auf einen schmalen Streifen entlang der Pazifikküste. Angefangen von der Grenze Oregons bis unterhalb von Monterey in Mittelkalifornien. Die Riesen erreichen immerhin Höhen von über 100 Metern. Mit 112 Metern Höhe gilt ein vor einigen Jahren im Park entdeckter Redwood-Gigant als höchster Baum der Erde. Kaum zu glauben, aber wahr: obwohl sein Alter auf etwa 400 Jahre geschätzt wird, befindet er sich noch im Wachstum! Die ältesten Parkbäume dürften ca. 2.000 Jahre alt sein. Sie weisen dabei zum Teil einen Stammdurchmesser von über sechs Metern auf.

Zahlreiche Wanderwege und Lehrpfade

Zu den beliebtesten Aktivitäten im Park gehören in erster Linie Wanderungen, Bootstouren und Angeln. Im Nationalpark wurden daher mehr als 200 km Wanderwege angelegt. Sie führen durch die Wälder, an den Flussläufen sowie der Meeresküste entlang. Zum Redwood Nationalpark gehört zudem eine 50 km lange Steilküste mit einigen Sandstränden. Zahlreiche Wanderwege und Lehrpfade erschließen dem Besucher Schönheit und Eigenart dieses Nationalparks.

Bootfahren und Angeln im Redwood Nationalpark

Die drei Flüsse des Parks eignen sich hervorragend für Kanu- Kajak- und Schlauchboot-Fahrten unterschiedlichen Schwierigkeitsgrades. Viele der Parkbesucher kommen darüber hinaus wegen der fantastischen Angelmöglichkeiten in den Redwood Nationalpark. Dort in den Flüssen des Parks kann man das ganze Jahr über Forellen aus dem Wasser fischen. Im Frühjahr und besonders im Herbst ziehen Lachse flussaufwärts zu ihren Laichplätzen. Die besten Angelstellen sind die Flussmündungen, die Lagunen sowie die küstennahen Meeresregionen.

Redwood Nationalpark mit vielfältigen Veranstaltungen

Im Nationalpark finden immer wieder organisierte Veranstaltungen statt. Das Angebot für Jung und Alt ist vielfältig und wird von Park-Rangern geleitet. Besucher können an Lehrwanderungen durch den Redwood-Wald, an Vogelbeobachtungskursen, Bootseinführungskursen sowie Wildwasserfahrten teilnehmen. Besonders für Romantiker und Wissensdurstige interessant: In den Amphitheatern der Campingplätze halten die Ranger allabendlich im Schein eines Lagerfeuers Diavorträge und leiten Diskussionen. Astronomisch geschulte Ranger erklären auf Wunsch auch den nächtlichen Sternenhimmel.

Hauptsaison im Mai – September

Jeder der drei im Park eingeschlossenen State Parks verfügt über einen großen Campingplatz. Ansonsten befinden sich innerhalb der Parkgrenzen weder Unterkunfts- noch Verpflegungsmöglichkeiten. Der Redwood Nationalpark hat das ganze Jahr über geöffnet. Hauptsaison ist zwischen Mai und September. Frühjahr und Herbst sind jedoch die schönsten Jahreszeiten in Nordkalifornien. Das Wetter ist dann mild und sonnig, Regen ist seltener als zu den anderen Jahreszeiten. Wann auch immer man im Park unterwegs ist: Besucher sollten stets wetterfeste, warme Kleidung bei sich führen.

Besucherzentrum Crescent City

In Crescent City befindet sich das Hauptquartier und gleichzeitige Besucherzentrum des Nationalparks. Es ist ebenfalls das ganze Jahr über geöffnet. Weitere Informationen zum Redwood Nationalpark (engl.).

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Yosemite National Park – Ein ganzjähriges Naturparadies

Yosemite National Park

Yosemite National Park mit einem der schönsten Bergtäler der Welt

Eine der faszinierendsten und atemberaubendsten Landschaften Kaliforniens ist der Yosemite Nationalpark. Er liegt rund 240 Kilometer östlich von San Francisco in den Bergen der Sierra Nevada. Mit einer Ausdehnung von immerhin über 3.000 Quadratkilometern und einer Höhenlage zwischen 609 und knapp 4.000 Metern umfasst der Park eines der schönsten Bergtäler der Welt.

Yosemite National Park und seine Superlative

Yosemite National Park WasserfallDas Yosemite Valley ist in seiner West-Ost-Ausdehnung 13 Kilometer lang und knapp 1.600 Meter breit. Fast senkrecht aufragende, ca. 1.000 Meter hohe Granitwände steigen beidseitig des Tales empor, neun tosende Wasserfälle stürzen in das Tal. Fünf davon sind mehr als 300 Meter hoch. Das Wasser des Yosemite Falls fällt über 800 Meter in mehreren Stufen bevor es auf die Felsen prallt, was ihn zum höchsten Wasserfall in Amerika und zum vierthöchsten der Welt macht.

Yosemite National Park – El Capitan

Das Valley macht aber zwar nur ungefähr ein Prozent der Gesamtfläche des Parks aus, aber genau dorthin zieht es die meisten Besucher. El Capitan ist ein hoher Granitfelsen, der sich über dem Tal auftürmt. Der Berg stellt eines der beliebtesten Ziele für Kletterer dar, da ihn seine verschiedenen Schwierigkeitsgrade auf zahlreichen Pfaden sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene attraktiv machen. Außerdem kann der Berg zu jeder Jahreszeit bestiegen werden.

Rundgeschliffene Granitkuppeln im Nationalpark

Eindrucksvolle Granitkuppeln wie der Sentinel Dome sowie der Half Dome erheben sich in 900 und 1.450 Metern Höhe über dem Tal. Das Hochland des Parks weist viele landschaftlich einmalige Gegenden auf, wie die Wiesenlandschaften Tuolumne Meadows, Dana Meadows, die Gebirgsketten Clark Range und Cathedral Range sowie die Hügelkuppe Kuna Crest. Der Mount Lyell ist der höchste Berg im Park mit einer Höhe von 3.994 Metern.

Flora und Fauna im Yosemite National Park

Die erheblichen Höhenunterschiede des Parks bieten vielen verschiedenen Pflanzen- und Tierarten hervorragende Lebensbedingungen. So haben Rotwild, Schwarzbären, Kojoten und zahlreiche Nagetiere in den niedrigen Regionen ihr Zuhause. Nordamerikanische Waschbären und Streifenskunks kommen nachts gern in die Campingplätze. Zudem sind 80 Säugetier- und fast 250 Vogelarten bekannt. Von Gletschern rundgeschliffene Felsdome und blumenübersäte Bergwiesen, schneebedeckte Gipfel und kristallklare Seen runden das vielseitige Gesicht des Tales ab und machen es zu einem der schönsten Plätze auf der Erde.

Die Riesenmammutbäume im Yosemite

Eine besondere Attraktion im Park sind die Mammutbäume. Größter Hain ist der Mariposa Grove mit 200 Bäumen, vor dem Toulumne Grove mit 25 Bäumen und dem Merced Grove mit 20 Bäumen. Die Baumgiganten gelten als die größte Baumart der Welt.

Die besten Besuchszeiten

Yosemite National Park im FrühjahrDie besten Jahreszeiten für einen Besuch im Yosemite Nationalpark sind das Frühjahr und der Herbst. Im Frühjahr führen die Wasserfälle dank der Schneeschmelze reichlich Wasser, die aufblühende Natur erhöht den Reiz der Landschaft zu dieser Zeit. Im Herbst trocknen die Wasserfälle fast aus, dafür bietet das welkende Laub nun wunderbare Anblicke. Zu beiden Jahreszeiten ist jedenfalls der Besucherandrang nicht ganz so groß wie in den Sommermonaten.

Yosemite National Park – Klimaextreme

Im Park herrschen im Sommer Tagestemperaturen bis über 30° C, bei Nacht zwischen 4° C und 10° C. In höheren Lagen sind besonders die Nächte viel kühler. Der Winter ist kalt und schneereich. Das Valley ist das ganze Jahr über geöffnet, aber viele Gebiete des restlichen Parks sind aufgrund von Schneefall ab dem Spätherbst geschlossen und öffnen erst im Frühling wieder. Für Wandertouren durch den Park und entlang der Riesenmammutbäume steht ein Wegenetz von insgesamt über 1.300 km zur Verfügung.

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Joshua Tree National Park – Picknick in der Wüste

Joshua Tree National Park

Joshua Tree National Park

Im südlichen Kalifornien, rund 230 km östlich von Los Angeles, befindet sich der Joshua Tree National Park. Der Park liegt genau zwischen zwei Wüstentypen mit unterschiedlichen Ökosystemen im Übergang zwischen der Mojave-Wüste und der Colorado-Wüste, getrennt durch die unterschiedlichen Höhenlagen.

Der Name des Joshua Tree Nationalparks

Die Mormonen waren für die Namensgebung des Parks verantwortlich, da ihrer Meinung nach die dort vorkommenden Bäume (Joshua Trees) die Gestalt des predigenden Propheten Josua haben. Das eigenartige Aussehen der Bäume, die Granithänge sowie die riesigen Quarzfelsen verleihen dem Wüstenpark eine unheimliche und bizarre Atmosphäre.

Infos Joshua Tree im National Park

Die Mojave-Wüste ist die eigentliche Heimat des Joshua Trees. Der westliche Teil des Parks hat die meisten dieser Bäume und die interessantesten Gesteinsformen zu bieten. Deshalb ist der westliche Teil des Parks ziemlich gut erschlossen und die Sehenswürdigkeiten können größtenteils bequem mit dem Auto erkundet werden. Die Höhen schwanken von 305 m im Pinto Basin bis zu 1.772 m (Quail Mountains).
Gigantische Felsblöcke mit zahlreichen Löchern, felsige Bergspitzen und hohe Wüstenplateaus sind das vorherrschende Erscheinungsbild der Landschaft.

Die beste Reisezeit im Joshua Tree National Park

In dem sehr trockenen Klima sind Temperaturen über 40 Grad keine Seltenheit. Daher sind der Frühling und der Herbst mit knapp 30 Grad die besten Reisezeiten Besonders vom März bis Mai ist der Park besonders attraktiv, da in dieser Zeit (abhängig von der Niederschlagsmenge im Winter) viele Blumen und Kakteen blühen.

Der Aussichtspunkt Keys View im Joshua Tree National Park

Die faszinierendsten und spektakulärsten Gesteinsformen sind bei Jumbo Rocks, Wonderland of Rocks und im Indian Cove zu entdecken, die allesamt leicht mit dem Auto erreichbar sind. Ein absolutes Muss beim Besuch des Joshua-Tree-Nationalparks ist die Fahrt mit dem Auto zum 1.581 m hochgelegenen Aussichtspunkt Keys View. Von dort hat man einen wunderschönen Panoramablick über das Coachella Valley, bei gutem Wetter bis nach Palm Springs.

Drei Eingänge in den Nationalpark

Der Joshua Tree National Park verfügt über drei Eingänge: Der Haupteingang und das Visitor Center sind in Twentynine Palms (am Highway 62). Dort im Visitor Center kann man informative Ausstellungen über das Ökosystem des Joshua-Tree-Nationalparks, die Tier- und Pflanzenwelt, geologische Formationen und die ersten Menschen, die diese Gegend bewohnten, besichtigen.

Etwas weiter westlich, in Joshua Tree Village, ist der Westeingang. Der Südeingang befindet sich in Cottonwood Springs (Abfahrt 195 von der Interstate 10). Der wenig besuchte Teil des Joshua-Tree-Nationalparks ist mit einem kleinen Visitor Center ausgestattet. Bevor man die wunderschöne Landschaft erkundet, sollte man sich in einem der Visitor Center den Joshua-Guide besorgen. Er versorgt die Besucher mit weiteren nützlichen Informationen und einer Landkarte.

Den Joshua Tree National Park hatunah erleben

Das Besondere am Joshua Tree National Park ist der Umstand, dass man hier wie an kaum einer anderen Stelle die einzigartige Wüstenlandschaft hautnah erleben kann. Während man in anderen Wüstenregionen wie dem Death Valley großteils nur hindurchfährt und aufgrund der Hitze allenfalls kurze Stopps einlegt, kann man hier Dank der weit verstreuten und vor allem im Nordteil des Parks allgegenwärtigen Granitfelsen durchaus ausgiebig unter freiem Himmel verweilen. Im Schatten der Felsen ist man vor der prallen Sonne geschützt und kann auf einem der zahlreichen Campgrounds wunderschön picknicken.

Fünf Oasen im Joshua Tree National Park

Im Park gibt es fünf Palmenoasen, deren Besuch lohnenswert ist. Die Oasis of Mara  befindet sich direkt neben dem Visitor Center in Twentynine Palms und ist leicht über einen beschilderten Rundgang zugänglich. Westlich von Twentynine Palms liegt 49 Palm Oasis (mit dem Auto über den Highway 62 zu erreichen). Vom Parkplatz aus muss man eine vier Kilometer lange Wanderung bis zur Palmenoase auf sich nehmen.

Die größte Palmenoase (Lost Palm Oasis) im Joshua-Tree-Nationalpark befindet sich am Südeingang, in Cottonwood Springs. Allerdings muss man dafür gut zehn Kilometern wandern, um dort überhaupt hinzukommen. Leichter und bequemer gelangt man nach Queens Valley, wo ein Wald voller Joshua-Bäume steht.

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Eine Oase südlich des Joshua Tree National Parks ist die Kleinstadt Palm Springs. Dort werden Hotels, Wellness-Angebote und zahlreiche Ausgehmöglichkeiten geboten.

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Erlebnisreisen USA: Im Westen viel Neues

Erlebnisreisen USA, Travel Dream West

Erlebnisreisen USA

Travel Dream West ist ein Schweizer Familienunternehmen mit Sitz in Oregon, welches sich auf USA-Kleingruppenreisen abseits des Massentourismus spezialisiert hat. Alle Touren führen zu faszinierenden Landschaften, welche man aus Hollywoodfilmen, Werbungen und Dokumentationen kennt.

Dort wo vor 100 – 150 Jahren noch kaum Siedlungen waren, Büffelherden umherzogen und Indianer ihre Heimat hatten, sind jetzt Nationalparks und Schutzgebiete um die beeindruckende Natur zu erhalten. Zahllose Wanderwege führen durch die Parks, und man trifft kaum auf Menschen. Letztlich auch deshalb weil bei großen Bustouren keine Zeit für Wanderungen bleibt und somit die Massen an Touristen sich großteils auf die Aussichtspunkte beschränken. Dadurch entdeckt man täglich neue Wildtiere wie Pronghorn Antilopen, Bighorn Sheeps, Coyoten, Erdhörnchen uvm.

Abseits der Zivilisation

Natur- und Erlebnisreisen im Westen der USADen Westen entdecken wie er damals war und es ihn auch heute noch gibt, abseits der Zivilisation. Die Kultur der Indianer kennenlernen, mit einer historischen Dampfeisenbahn durch schmale Canyons fahren, den Highway 1 in Kalifornien genießen oder verlassene Geisterstädte erkunden. All das und noch viel mehr bieten unsere Erlebnisreisen mit nie mehr als 12 Gästen. Sehr schnell lernt man sich kennen und teilt miteinander die täglichen Erlebnisse. Ideal auch für Single Reisende, da schnell Freundschaften entstehen, oft auch über den Urlaub hinaus.

Erfahrene, deutschsprachige Tourguides bringen Sie zu den Highlights wie Bryce Canyon, Grand Canyon, Arches, Monument Valley, Yosemite oder Yellowstone. Aber auch zu weniger besuchten, nicht minder spektakulären Orten wie Goblin Valley, Kodachrome State Park, Capitol Reef National Park oder Valley of the gods. Auf unseren Wanderungen lernen sie den Westen der USA sehr intensiv kennen. Jede Menge spektakulärer Fotomotive werden Sie noch lange nach Ihrem Urlaub begeistern.

Es werden aber auch Reisen in weniger bekannte Regionen angeboten, wie beispielsweise Oregon, wo es den schönsten Küstenabschnitt des Nordpazifiks zu sehen gibt. Ferner vulkanische Landschaften, den Crater Lake National Park oder die Redwoods, Mammutbäume an der Grenze zu Kalifornien.
Die Webseite informiert ausführlich zu zahlreichen Erlebnisreisen USA. Eine Fotogalerie, Videos uvm. geben Ihnen einen Einblick, vielleicht in Ihren nächsten Urlaub.