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Getty Museum Los Angeles – Höchster Kunstgenuss

Getty Museum Los Angeles

Getty Museum, eines der weltbesten Museen

Los Angeles und die Film-Wirtschaft – dass beides untrennbar zusammen gehört, weiß heute jedes Kind. Weniger bekannt hingegen dürfte sein, dass die US-Metropole an der Westküste nicht nur Sitz der weltgrößten und erfolgreichsten Unterhaltungs-Industrie für Kino und TV steht, sondern in ihren Mauern auch eines der renommiertesten Kunstmuseen der Welt beherbergt: Das „John Paul Getty Museum“ in Brentwood.

Getty Museumsgründung von J. Paul Getty

Gegründet wurde das Museum im Jahr 1953 von dem legendären Milliardär John Paul Getty. In den Anfangsjahren waren die Sammlungsbereiche allerdings noch in dem Nachbau der antiken italienischen Villa dei Papiri in Malibu untergebracht und wurden erst später nach Los Angeles verlegt.

Getty Museum mit Blick über Brentwood

Hoch auf einem Hügel thront das moderne Ausstellungshaus und eröffnet seinen Besuchern neben einem erstklassigen Kunstgenuss zudem einen fantastischen Blick über das Viertel Brentwood. Der Entwurf für das Gebäude stammt von dem amerikanischen Architekten Richard Meier. Bereits Mitte der 1980er Jahre legte er das Konzept für das Getty Center vor. Die Bauarbeiten sollten schließlich von 1991 bis 1997 dauern.

Getty Museum in herrlichen Gartenanlagen

Getty Museum GartenGelohnt hat sich der Aufwand allemal. So präsentiert sich die umfangreiche Kollektion Jean Paul Gettys heute in wunderbaren, lichtdurchfluteten Räumen. Auch die einmaligen Gartenanlagen rund um das wohl reichste Museum der Welt begeistert die Besucher. Während der Landschaftsarchitekt Robert Irwin den Zentralgarten plante, zeichnete das Landschaftsarchitekturbüro Olin Partnership aus Philadelphia für die anderen Grünanlagen verantwortlich.

Getty Museum mit riesigem Ausstellungskontingent

In den riesigen Ausstellungsräumen des Getty Centers werden etwa 50.000 Kunstwerke wie Skulpturen und Gemälde von der Renaissance bis in die Neuzeit, Zeichnungen, Fotografien und Manuskripte präsentiert. Neben Bildern von Vincent van Gogh, Rembrandt und Pierre-Auguste Renoir sind auch  Möbel und Kunsthandwerk aus der Zeit der französischen Herrscher von Louis XIV. bis Napoleon I. sowie exquisite mittelalterliche Handschriften sehenswert.

Getty Museum –Höchster Kunstgenuss

Die Meisterwerke werden im Getty-Museum nicht in chronologischer Ordnung gezeigt, sondern sind unter einzelnen Themenkreisen zusammengefasst. Dies führt dazu, dass Werke aus völlig unterschiedlichen Jahrhunderten und Epochen in unmittelbarer Nachbarschaft zu sehen sind. Für den europäischen Betrachter ergeben sich aus dieser eher ungewohnten Art der Präsentation ganz neue Einblicke und Seh-Erlebnisse. Wechselnde Ausstellungen und andere Aktivitäten wie Theatervorstellungen, Multimedia-Aufführungen, Gartentouren und architektonische Führungen runden einen perfekten Tag im Getty Center ab.

Panoramablicke vom Getty Museum

Aber nicht nur wegen der Kunstschätze lohnt sich ein Besuch des Getty-Museums, denn die Panoramablicke auf Los Angeles sind eindrucksvoll. An klaren Tagen sieht man die Skyline von Downtown L.A., die Santa Monica und San Gabriel Mountains. Und sogar die Palos-Verdes-Halbinsel und Santa Catalina Island. Wer den Sonnenuntergang im Sommer genießen möchte, sollte für den Besuch die Tage wählen, an denen das Museum länger geöffnet hat. Das Getty Center ist sowohl mit öffentlichen Verkehrsmitteln als auch mit dem Auto gut zu erreichen. Der Museumskomplex verfügt über eine eigene Ausfahrt von der Interstate 405. Weiterführende Infos hier

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Kalifornien Los Angeles

Cinco de Mayo: Kalifornische Fiestas und Siestas

Cinco de Mayo in Los Angeles

Warum Cinco de Mayo? Jeder zweite Einwohner Kaliforniens stammt aus Mexiko oder hat mexikanische Wurzeln. Es ist also eine gute Idee, wenn man bei einem Besuch in Kalifornien ein spanisches Wörterbuch mit im Gepäck hat. Oder sogar vorher einen „Crashkurs Spanisch“ macht. Warum nicht? In Kalifornien ist es von Vorteil, wenn man ein paar Fetzen dieser feurigen und flammenden Sprache parat hat. Schließlich ist Kalifornien „hot“! Speziell im Süden, mit Los Angeles und San Diego ganz nah an der mexikanischen Grenze.

Cinco de Mayo Los Angeles, spanische Kirche

Es kann auch ganz leicht passieren, dass man mit der Sprache noch Lust auf mehr bekommt, und ein Ausflug nach Mexiko liegt nahe. Ein Tagesausflug nach Tijuana direkt an der Grenze ist immer abenteuerlich. Allerdings geprägt vom Grenzverkehr, Märkten, Geschäften, Straßenhändlern, Bazars und Ordnungshüter. Wer Mexiko etwas intimer kennenlernen will, sollte ins Landesinnere reisen.

Mexikanische Kultur und Lebensart

Aber auch für alle, die in Kalifornien bleiben möchten und dennoch große Lust haben auf mexikanische Kultur und Lebensart gibt es ein besonderes Angebot. Viele mexikanisch-stämmige Familien sind schon sehr lange Zeit in Kalifornien ansässig. Aber Mexiko bleibt für sie doch das Herzstück ihrer Geschichte und auch ihres Alltags. Viele von ihnen haben sich den Traditionen und Gebräuchen ihrer Kultur verschrieben. Sie ehren sie, indem sie, speziell in kulinarischer Hinsicht, sehr viel Wert auf Originalrezepte legen. Es werden ausschließlich handverlesene und authentische mexikanische Gewürze und Zutaten verwendet.

Willkommen bei der Cinco des Mayo Fiesta

Für alle die, die mexikanische Kultur, Musik, Tanz, Magie und vor allem aber die mexikanische Küche erleben möchten, gibt es eine besondere Gelegenheit: Cinco de Mayo. Ein „Herzliches Willkommen!“ an alle, die mitfeiern wollen!! Cinco de Mayo bedeutet übersetzt „Der Fünfte Mai“ und ist ein mexikanischer Feiertag, der in den USA Jahr für Jahr an Popularität gewinnt.

Tatsächlich hat dieses Fest in den USA mehr Anhänger und wird dort von mehr Menschen gefeiert als in Mexiko. (Wahrscheinlich hat irgendwann einmal jemand „Cinco de Mayo“ für die Amerikaner in „Fünf Eimer Mayo“ übersetzt, und schon sind sie alle gekommen.) Jedenfalls hat sich der Feiertag zu einem großen Fest der Unabhängigkeit und Freiheit entwickelt. Gedanken, Geschmäcker und Ideen, die Amerikaner wie Mexikaner gleichermaßen begeistern und begleiten.

Cinco de Mayo Los Angeles Kalifornien Jedes Jahr zieht es Einheimische und Touristen in den Virginia Avenue Park in Santa Monica/Los Angeles, um beim großen alljährlichen Cinco de Mayo Fiesta and Carnival mit dabei zu sein. Alle sind willkommen, um sich bei den Mariachi-Aufführungen, bei Salsa und Folklorico, Tanz und Kultur, Spielen, Kinderveranstaltungen und köstlichen Speisen und Cerveja verwöhnen und inspirieren zu lassen.
Selbstverständlich hat der Feiertag nichts mit Mayo zu tun. Aber auch nicht, wie manche vielleicht vermuten, mit der Unabhängigkeit von Spanien. Nein, das vollzog sich schon im Jahre 1810.

Cinco des Mayo: Unabhängigkeit Mexikos

Cinco de Mayo steht für eine weitere Unabhängigkeit Mexikos. Errungen durch den Sieg über die Franzosen beim „Kampf von Puebla“, 50 Jahre später. Es ist vornehmlich ein ganz spezieller, eigentlich regionaler Feiertag, der in Puebla gefeiert wird, nicht so sehr im restlichen Mexiko.

In Kalifornien und den USA hingegen landesweit, denn alles was mit der erreichten Unabhängigkeit von bestehenden Zwangsherrschaften zu tun hat, ist wichtig. Die Exil-Mexikaner feiern mit Cinco de Mayo Los Angeles sicherlich noch eine ganz andere Unabhängigkeit. Vermutlich die ganz eigene exil-mexikanische Unabhängigkeit von ganz bestimmten, weiterhin mächtigen Banden und korrupten Teilen des politischen Systems in Mexiko.

Gefeiert wird in gewisser Weise mit dem Cinco de Mayo-Fest in Santa Monica also die Unabhängigkeit als solche. Deshalb gibt es dazu gleich eine Auto-Show mit Klassikern der motorisierten Mobilität, gleichwohl genauso ein Klassiker der Unabhängigkeit. Viele Paare heiraten an diesem Feiertag, ein Omen, dass sie sich binden, ohne dabei ihre Unabhängigkeit zu verlieren.

Adresse: Im Virginia Avenue Park, nordwestlich Ecke Pico Boulevard und Cloverfield in Santa Monica, Los Angeles. Eintritt frei!

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Drei weitere mexikanische Feiertage in den USA

Hier noch weitere mexikanische Feiertage, die in den USA von mexikanisch-stämmigen Familien begangen werden und bei einem Besuch in Kalifornien das Urlaubserlebnis bereichern könnten.
El Grito de Independencia – Independence Day: Am 16. September jeden Jahres ehren alle Mexikaner weltweit die Unabhängigkeit und Befreiung von der spanischen Herrschaft. Leider markiert dieses Datum auch den sich 1810 daran anschließenden Unabhängigkeitskrieg, der über 10 Jahre wütete. Heute gilt nur noch der Tag, an dem die Unabhängigkeit eingeläutet wurde. Und dieser Tag wird groß gefeiert, auch in Kalifornien, speziell in der Region Los Angeles.
Ein paar Vorschläge:
1. Mexican Independence Parade in East LA
2. Fiesta Patrias in Santa Ana (www.santa-ana.org)
3. Latin American Parade & Festival in Long Beach (www.downtownlongbeach.org)

Kalifornien Mexiko, Dia de Los MuertosWeitere mexikanische Feiertage sind der Dia de Los Muertos („Tag der Toten“), der tatsächlich aber eine Feier des Lebens und des Todes und vor allem der Familie und der Vorfahren ist. Die Feierlichkeiten hierzu finden immer am ersten und zweiten November statt. Sie beinhalten geschmückte Altare mit Essen, Skulpturen, darunter viele Skelette aus Pappmaché. Gefeiert wird die Rückkehr der Geister von Kindern am ersten, die Rückkehr der Geister von Erwachsenen am zweiten November. Es wird viel getanzt und gegessen. Nicht unähnlich dem Erntedankfest vielleicht.

Und zu guter Letzt noch Las Posadas, das vorweihnachtliche Fest, das am 16. Dezember beginnt und neun Nächte dauert. Es gibt Prozessionen mit Kerzen und Laternen und religiöse Feierlichkeiten. Sie sind dem langen Weg der schwangeren Maria zusammen mit Josef nach Bethlehem auf der Suche nach einem Zuhause gewidmet. Die letzte Herberge (Posada) wird an Heiligabend gefeiert.

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Kalifornien Los Angeles

Los Angeles Venice Beach, ein Spot für Hippies, Freaks und Künstler

Los Angeles Venice Beach

Los Angeles Venice Beach

Ein neues Stadtviertel nach italienischem Vorbild soll entstehen

Los Angeles  –  ja. Beverly Hills – natürlich. Hollywood – auf jeden Fall. Mit der Mega-Metropole Los Angeles, die hinsichtlich Bedeutung und Ansehen in einem ewigen Zweikampf mit der Ostküsten-Schwester New York City steht, hat man touristisch das ganz große Los gezogen. Die Stadt ist einzigartig und verkörpert das sonnige Image Kaliforniens in Reinkultur.

Aber nirgends kann man genau das so konzentriert erleben und genießen wie in Venice. Der Stadtteil am Pazifik wurde bereits 1925 nach L.A. eingemeindet. Dessen Name ist auf den Zigaretten-Mogul Abbot Kinney zurückzuführen, der im Jahre 1900 dieses damals noch unberührte Land mit dem Vorhaben kaufte, ein zweites Venedig mit Kanälen und Palästen zu erschaffen. Geglückt ist das nicht wirklich. Jedoch haben sich immerhin noch ein paar dieser prächtigen Gebäude aus der Gründungszeit und einige künstliche Wasserstraßen erhalten.

Nein, Neu-Venedig ist nicht entstanden, aber dafür hat sich aus dem ursprünglich kleinen Ort etwas ganz Außergewöhnliches und unbedingt Sehenswertes entwickelt. Vor allem seit den sechziger Jahren wurde Venice, insbesondere Los Angeles Venice Beach, zu einem Hot Spot für Hippies, Freaks alle Art, Aussteiger, Künstler und Fitnessbegeisterte. Ein knallbunter Mix, wie er in der Form heute wohl an keinem anderen Ort anzutreffen ist.

Freaks und Künstler am Los Angeles Venice Beach

Los Angeles Venice BeachAm quirligsten ist das bunte Leben direkt am Meer. Der Los Angeles Venice Beach ist wohl der berühmteste Strand der USA. Alle, die es lebendig und atemlos lieben, werden sich hier auf Anhieb zu Hause fühlen. Am etwa 4,5 Kilometer langen Sandstrand lässt sich der Urlaub komfortabel und abwechslungsreich verbringen. Aller erdenkbarer Strand- und Wassersport wird da angeboten. Zudem säumen neben Restaurants und Bars auch einige Hotels und Ferienhäuser die überaus schick ausgebaute Strandpromenade.

Vor allem der Freizeitsport findet am Venice Beach in jeder erdenklichen Form seine unzähligen Anhänger. Während die Sonnenanbeter faul in der Sonne liegen, tummeln sich auf der Promenade sowie im und am Wasser jede Menge Sportbegeisterte. Vom Inline-Skating über Kite-Surfen bis zum Body-Building geht hier alles. Dementsprechend bietet sich nicht nur den Augen jede Menge Abwechslung.

Los Angeles Venice BeachAn schönen Sonnentagen ist es ein Muss, wenigstens einmal am Ocean Front Walk zu promenieren und sich dem Treiben der selbstverliebten Body-Enthusiasten, Musikern, Straßenkünstlern und Artisten hinzugeben. Der legendäre Ocean Front Walk von Venice gilt als die verrückteste Meile von L.A. Hier trifft man auf Musiker, Breakdancer, Skatingakrobaten mit halsbrecherischen Kunststücken, Clowns und anderen Straßenkünstler, die Shows mit teilweiser hervorragender Chorgeografie vorführen. Alles in allem ist der Ocean Front Walk ein Korso der Eitelkeiten und Selbstdarstellung. Hunde werden im Kinderwagen spazieren gefahren und figurbewusste Bikiniträger zeigen, was sie haben.

Filmkulisse Los Angeles Venice Beach

Berühmtester Sohn des Stadtteils ist Jim Morrison, legendärer und früh verstorbener Sänger der US-Kult-Band „The Doors“. Da ist es nur folgerichtig, dass auch der 1991 unter der Regie von Oliver Stone entstandene Kino-Film über die Band zum Teil in Venice gedreht wurde.

Auch sonst ist der Stadtteil am Pazifik ein gern gewählter Schauplatz für Kino- und TV-Produktionen. Das „A-Team“ etwa oder der Dauerbrenner „Baywatch“ sind hier zu Hause. Das Meer, die unvergleichliche Atmosphäre und die immer schönen Menschen sind eine ideale Kulisse und bringen den amerikanischen Traum somit in jedes Wohnzimmer. Aber kein TV-Film kann das wiedergeben, was Los Angeles Venice Beach wirklich ausmacht. Man muss es mit eigenen Sinnen erleben!

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Hollywood Los Angeles Downtown Attraktionen

Griffith Observatory, Hollywood Los Angeles Downtown

Hollywood Los Angeles Downtown

Zahlreiche Attraktionen und Highlights warten in Hollywood Los Angeles Downtown hier in und heute auf uns. Aber der Reihe nach:

Griffith Park und Observatorium

Vom Hollywood Forever Cemetery aus ist es nicht weit bis zum Griffith Park, einer der größten Stadtparks Nordamerikas. Das Highlight des Parks ist das Griffith Observatorium, das auf dem Mount Hollywood liegt und eine spektakuläre Aussicht auf Los Angeles bietet. Die meisten Teile des 1935 eröffneten  Observatoriums dürfen zwar kostenfrei besichtigt werden, der Besuch des Planetariums kostet jedoch 7 $ Eintritt. Dafür bekommt man aber auch eine perfekte Show geboten, in der der Geschichte der Sternenbeobachtung und der Entstehung des Universums nachgegangen wird.

Das Samuel-Oschin-Planetarium wurde vor fünf Jahren mit einem hochmodernen Zeiss-Projektor wiedereröffnet. Jetzt erstrahlen die Sterne am künstlichen Himmel der 13 Meter hohen Kuppel mit fast natürlicher Intensität. Dort in der Dachkuppel des Observatoriums gibt es sogar ein original Zeiss-Teleskop aus den frühen 30er Jahren, durch das man bei Dunkelheit den Mond und die Planeten betrachten kann (Öffnungszeiten: griffithobservatory.org).

Hollywood Boulevard und Walk Of Fame

Fährt man den Fern Dell Drive und die Western Avenue zurück, gelangt man zum Hollywood Boulevard. Auf der Höhe der Gower Street fängt der berühmte Walk of Fame an. In den Gehweg eingelassene Sterne mit Künstlernamen erstrecken sich entlang des Hollywood Boulevards nach Westen bis zur La Brea Avenue und nach rechts und links in die Vine Street.

Gleich an der Ecke Hollywood und Vine befindet sich das historische Pantages Theatre. Es lohnt sich dort Karten für ein gerade aktuelles Musical zu kaufen (Programminfos: broadwayla.org). Flaniert man danach den Hollywood Boulevard mit seinen 2.500 Gehwegsternchen auf insgesamt über 2 km entlang, kommt man an jeder Menge Show- und Ausflugsveranstaltern vorbei, die die Touristen zum Geldausgaben rund um den Hollywood-Starkult animieren sollen.

Grauman's Chinese Theatre Hollywood Los Angeles DowntownHochdramatisch wird es am westlichen Ende des Walk of Fame. Dort befindet sich an der Ecke Highland Avenue das 1927 eröffnete Kino Grauman‘s Chinese Theatre. Auf dem Platz davor wurden Hand- und Fußabdrücke sowie Autogramme von Berühmtheiten in den Beton eingelassen. Dort versammeln sich viele Fans, um ihren Stars zu huldigen. Die Gelegenheit des großen Publikumsandranges nutzen Nachwuchskünstler, die sich als Elvis, Michael Jackson oder Pirates of the Caribbean-Crew verkleiden. In ansprechenden Kostümen setzen sie sich in Szene, tanzen und lassen sich gegen eine Spende mit den Besuchern ablichten.

Das viele Herumspazieren, Sich-die-aggressiven-Geschäftemacher-vom-Leib-halten und Nach-dem-Lieblingsstar-suchen macht hungrig. Und da der Hollywood Boulevard viel Überteuertes bietet, ist es daher sinnvoll, sich gezielt auf den Weg zu einem Restaurant am Rande des Starrummels zu machen.

Hollywood Los Angeles Downtown: Mexikanisch

Etwas außerhalb, bei 3129 East Sunset Boulevard sticht das La Parrilla farbenfroh aus dem grauen Betoneinerlei hervor. Das Lokal selbst ist auch innen mexikanisch-bunt mit Hüten, Decken und Instrumenten ausgestattet. Als kostenlose Vorspeise werden dort Taco-Chips mit leckerem Dip serviert. Der Fischteller kostet elf Dollar (ca. 7,50 Euro), die Fiesta Taquitos, also gefüllte Tortillas, gibt es für neun Dollar (6,20 Euro). Wenn man Kaffee für zwei Dollar (1,40 Euro) bestellt, kann man sich die Tasse, wie in den USA üblich, beliebig oft auffüllen lassen.

Civic Center und Walt Disney Concert Hall

Hollywood Los Angeles Downtown Walt Disney Concert HallDer Sunset, der im Osten als Route 66 weitergeht, führt schließlich nach Downtown. Riesig und nicht zu übersehen breiten sich die Gebäude des Civic Center aus. Von hier werden Stadt und County Los Angeles regiert und verwaltet. Architektonisch beeindruckt die von Frank Gehry entworfene Walt Disney Concert Hall mit ihrer segelschiffartigen Stahlkonstruktion (Infos zum Programm unter musiccenter.org). Rund um den Komplex und zwischen den Segeln sind Dachterrassengärten angelegt, von wo aus man einen wunderbaren Blick auf das Gebäude selbst und die Umgebung hat.

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Beverly Hills und der Hollywood Friedhof

Beverly Hills, Los Angeles

Beverly Hills

Folgt man dem Santa Monica Boulevard (eine der ersten durchgehenden Straßenverbindungen zur Westküste, der gleichzeitig auch Teil der historischen Route 66 darstellt), nach Nordosten, landet man mitten im Geschehen. Auf halber Strecke liegt das Nobelviertel Beverly Hills mit seinen Luxusvillen der obersten Zehntausend.

In Beverly Hills den Hügel hinauf

Beverly Hills ist eigentlich kein Teil von Los Angeles, sondern eine eigene Stadt im Los Angeles County. Zusammen mit der Nachbarstadt West Hollywood wird Beverly Hills auf allen Seiten von Los Angeles umgeben. Weiß aber kein Tourist, interessiert auch keinen… Vom Santa Monica Boulevard aus bietet sich ein Abstecher nach Norden, in den Camden Drive und dann in eine der sich durch das Gelände nach oben windenden Straßen an. Je weiter man die tatsächlichen Hügel hinauffährt, desto größer und imposanter werden die Anwesen.

Edel-Shopping am Rodeo Drive

Beverly Hills: Rolls Royce am Rodeo DriveZurück nach Los Angeles Beverly Hills nimmt man am besten den parallel zum Camden Drive verlaufenden Rodeo Drive. Auf der Strecke zwischen Santa Monica und Wilshire Boulevard haben sich die schicksten und natürlich auch teuersten Designer der Welt angesiedelt. Zwischendurch erholt man sich unter schattigen Palmen in terrassenartig angelegten Gärten vom Einkaufsstress bei Armani, Cartier, Chanel, Dior, Gucci und Prada. Die Hollywood-Stars kaufen zwar angeblich am Roden Drive ein, man sieht sie aber nicht. Dafür begegnet man Frauen in minikurzen Kleidern, die auf zwanzig Zentimeter hohen Pfennigabsätzen die Straße entlang trippeln und plastisch korrigierte Brüste zur Schau stellen.

Nach West Hollywood zum Hollywood Forever Cemetery

Zurück auf den Santa Monica Boulevard geht es durch West Hollywood und dann direkt in das Mitte des 19. Jahrhunderts gegründete Hollywood, das seit nunmehr 100 Jahren ein Teil von Los Angeles ist und sich seither auch einen weltbekannten Namen in der Filmindustrie gemacht hat. Kurz bevor man Little Armenia erreicht, findet man rechter Hand den Hollywood Forever Cemetery.

Auf diesem riesigen und parkähnlichen Friedhof sind viele Prominente begraben. So zum Beispiel der Musiker Johnny Ramone, zu dessen Ehren jedes Jahr im Oktober eine Erinnerungszeremonie auf dem Friedhof abgehalten wird. Gegründet im Jahre 1899, nimmt er zusammen mit Hollywood und den Paramount Studios auf dem Gelände gleich hinter dem Friedhofsareal, eine Fläche von 25 Hektar ein.

Konzerte und Filmvorführungen auf dem Friedhof

Vom Eingangsbereich des Friedhofs hat man einen hervorragenden Blick auf den berühmten Hollywood-Schriftzug in den Hügeln. Innerhalb des Friedhofsgeländes finden regelmäßig Konzerte und Filmvorführungen statt. Außerdem werden Spaziergänge zu prominenten Grabstätten angeboten (cemeterytour.com).

Paramount Pictures gleich hinter dem Friedhof

Auch Paramount Pictures kann man besichtigen (Infos und Anmeldung: paramountstudios.com). Es ist das einzige der ganz großen Film- und Fernsehstudios, das in Hollywood geblieben ist. Die anderen Majors, wie sie sich auch nennen, sind längst nach Culver City und hauptsächlich nach Burbank umgezogen (südlich und nördlich von Hollywood im Los Angeles County).

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Los Angeles Santa Monica: California Lifestyle

Los Angeles Santa Monica, City of Los Angeles

Los Angeles Santa Monica: Ankunft

Um nach Los Angeles zu gelangen muss man 15 Stunden reine Flugzeit einplanen. Außerdem eine Stunde Warten, um nach der ersten Landung in Amerika zum lmmigrationsbeamten vorgelassen zu werden. Danach erneute Gepäckabfertigung beim Zwischenstopp in New York, diverse Sicherheitskontrollen und einige Stunden Aufenthalt bis zum Anschlussflug. Da zweifelt man manchmal, ob man überhaupt irgendwann in der Partnerstadt Berlins ankommen wird.

Und dann ist er da, der ersehnte Augenblick! Man steht vor dem netten Angestellten von Dollar-Rent-A-Car und muss nur noch durch seine Unterschrift bestätigen, dass man die erste Tankfüllung des Leihwagens extra bezahlen wird. Und dann geht es den Freeway 405 entlang nach Los Angeles Santa Monica, Richtung Norden zum Santa Monica Boulevard.

Los Angeles Santa Monica Hotel

Übernachten kann man im Comfort lnn, ein einfaches Hotel im Motelstil mit kleinem Außenpool mit kostenlosem Internetanschluss und inklusive Frühstück mit Toastbrot, Donuts, selbst gebackenen Waffeln, Zerealien, hartgekochten Eiern, Obst, Säften, Kaffee und wenn man früh genug aufsteht, auch einem Wallstreet-Journal für die Morgenlektüre.

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Natürlich gibt es viele andere preisgünstigere Motels im Großraum Los Angeles, die sogar näher am Meer liegen (z.B. in Manhattan Beach und Redondo Beach). Aber die idyllische 100.000-Einwohner-Stadt Santa Monica im westlichen Los Angeles County ist schon etwas Besonderes. Eben eine eigene Reise wert. Da nimmt man auch hin, dass die bezahlbaren Hotels, die in der Vor- und Nachsaison über 100 Dollar pro Nacht, also umgerechnet mindestens 70 Euro kosten, eben nicht in Strandnähe liegen. Andererseits kommt man von Los Angeles Santa Monica schnell nach Beverly Hills und Hollywood, gleichzeitig aber auch nach Downtown L.A.

Los Angeles Santa Monica: Attraktionen und Nightlife

Santa Monica hat eigene Attraktionen zu bieten. Auf dem Pier gibt es Restaurants, Souvenir- und Eisstände, einen kleinen Vergnügungspark mit Riesenrad und Karussells. Clowns und Zauberer stehen bereit, um gegen eine Spende ihr Showprogramm zu präsentieren und sich mit den Kleinen und Großen fotografieren zu lassen.

Los Angeles Santa Monica 3rd Street PromenadeZum Shoppingerlebnis geht es in die Fußgängerzone der Third Street Promenade. Dort haben sich alle Freizeitmarken von Adidas über Old Navy bis hin zu Banana Republic angesiedelt. Straßenkünstler sorgen für Abwechslung, und im Barnes & Noble Buchladen an der Straßenecke Wilshire Boulevard und 3rd Street kann man kostenlose Lesungen mit populären Autoren erleben.

Nach einem guten Restaurant braucht man gar nicht lange zu suchen. Ein paar Häuser vom Buchladen entfernt befindet sich das Stop’n Café mit großen Schwarzweißfotografien von Marilyn Monroe, James Dean, Humphrey Bogart und anderen Stars an den Wänden. Die lnhaber sind davon überzeugt, griechisch zu sein. Tatsächlich wird vor allem Falafel, Kebab und Humus gereicht. Und obwohl der Name nicht mit dem Programm übereinstimmt, sind die Speisen doch Promenade in Los Angeles Santa Monicahervorragend. Alles ist frisch und gut gewürzt und wird zu einem günstigen Preis angeboten (zwischen 12 und 13 Dollar pro Hauptgericht). // Seit April 2018 geschlossen! //

Hat man noch Lust auf ein Abendprogramm und ist der Jetlag bereits einigermaßen überwunden, kann man sich in der 3rd Street noch in eines der vielen Kinos begeben und den in Deutschland vielleicht noch nicht einmal angekündigten neuesten Hollywood-Streifen anschauen. Und ist man dann auf den Geschmack gekommen, sich vom Trubel um die bekannteste Traumfabrik der Welt mitreißen zu lassen, macht man sich am besten gleich nach Hollywood auf.