Fremont Street – Strahlendes Downtown Las Vegas

Fremont Street Las Vegas

Fremont Street – Strahlendes Downtown Las Vegas

Klar, der „Strip“ in Las Vegas ist ein Muss mit all den gigantischen Hotelkomplexen und Megaresorts, die in den letzten Jahren hier entstanden sind. Aber die Vergnügungsmetropole mitten in der Wüste Nevadas bietet noch mehr. Sehenswert ist ein Abstecher nach Downtown in die Fremont Street, bei Tag und natürlich – wie kann es in Vegas anders sein – vor allem bei Nacht.

Ehemaliges Zentrum der Stadt

Die Straße kann auf eine lange und bedeutende Geschichte zurückblicken. Bevor sich das Glücksspiel- und Vergnügungsgeschäft zum Strip verlagert hatte schlug hier das eigentliche Herz der City. In der Fremont Street wurde 1925 die erste Glücksspiellizenz in Nevada an den Northern Club vergeben.

Fremont Street als Filmkulisse

Durch zahlreiche Filme, in der die Fremont Street als Kulisse diente, ist das Golden Nugget seitdem weltberühmt. Es das erste Hotel, das von Anfang an als Casino konzipiert wurde. Die Straße gibt es bereits seit 1905, dem Jahr der Stadtgründung. Sie wurde benannt nach dem Entdecker und Politiker John Charles Frémont, der das Las Vegas Valley im Jahre 1844 auf einer Expedition durchquerte.

Fremont Street Experience

Größte Attraktion ist die „Street Experience“, im westlichen Teil der Straße gelegen. Es war das erste Projekt des Architekten Jon Jerde, der später verschiedene andere Projekte am Strip entwarf. Die Straße wurde 1995 auf einer Länge von ca. 500 Metern zwischen Main Street und Las Vegas Boulevard zu einer Fußgängerzone umgebaut. Das 30 Meter hohe Dach hat eine Fläche von 16.000 m² und mehr als zwei Millionen Lampen. 540 Kilowatt Musikleistung aus 208 Lautsprechern verwandeln diese Amüsiermeile nach Einbruch der Dunkelheit zur größten und eindrucksvollsten Videoshow der Welt.

2004 ersetzte man die Lampen durch 12,5 Millionen LEDs, so dass die Bilder seitdem noch heller und in noch höherer Auflösung dargestellt werden können. Vor Beginn der abendlichen Shows fahren die angrenzenden Casinos ihre Beleuchtungen runter. Zusätzlich zu der gigantischen Video-Show gibt es zwei Bühnen, auf denen unterschiedlichste Darbietungen zum Verweilen, Zuschauen und Zuhören einladen.

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Heute ein touristisches Highlight

So viele tolle Eindrücke können hungrig machen, was aber kein Problem ist. In der Passage hat man schließlich die Wahl zwischen rund 60 Restaurants. Außerdem gibt es jede Menge Spielautomaten, an denen man sein Glück versuchen kann. Freie Konzerte, Veranstaltungen und Straßenaufführungen ziehen jährlich 17 Millionen Besucher an! Seit dem Bau der Street Experience hat sich ein großer Teil des touristischen Interesses wieder nach Downtown verlagert.

Neon-Cowboy »Vegas Vic«

Weltweit bekannt ist dort auch die Neon-Figur eines Cowboys, bekannt als »Vegas Vic«. Er wurde 1951 entworfen und stand über dem Pioneer Club in der Fremont Street. Die Figur stellt einen Cowboy in blauer Jeans mit einem gelb-gefleckten Hemd dar.
Ursprünglich hatte Vegas Vic einen beweglichen Arm mit einer Zigarette in der Hand sowie eine Stimme, die alle 15 Minuten »Howdy, partner!« sagte. Die Stimme wurde 1966 wieder abgeschafft, als sich Hollywood-Legende Lee Marvin über die Lautstärke der Stimme beschwerte. Tja, als Star hat man eben manchen Einfluss, auch wenn es dabei um Neon-Cowboys geht…
Beim Bau der Street Experience in den neunziger Jahren entfernte man einen Teil von Vics Hut, um Platz für das Dach zu machen. So steht er nun inmitten der Glitzershow und zählt inzwischen zu den meist fotografierten Motiven in Las Vegas.

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