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Hawaiianer, bunt gemischt wie nirgendwo sonst in den USA

Hawaiianer, eine bunte Bevölkerung

Hawaiianer sind bunt!

Hawaii ist bunt. Das gilt nicht nur im wörtlichen Sinne, bezogen auf die Farbenpracht der Landschaften, des Meeres, der Vegetation und des Himmels. Auch die heutige Bevölkerung der Inseln ist ethnisch bunt gemischt wie sonst nirgendwo in den USA. Hier gibt es keine Mehrheiten – jeder ist in der Minderheit.

Hawaiianer = vielerlei ethnische Gruppen

In Hawaii sind vielerlei ethnische Gruppen vertreten, wie zum Beispiel Hawaiianer, Portugiesen, Chinesen, Koreaner, Vietnamesen, Kaukasier und Japaner. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung Hawaiis ist entweder asiatischer oder teilasiatischer Herkunft, der Rest ist kaukasisch (dazu gehören u.a. Festland-Amerikaner und Europäer). Wohingegen ungefähr ein Viertel hawaiianische Vorfahren haben.

»Echte« Hawaiianer gibt es heute so gut wie gar nicht mehr. Im Laufe der Jahrhunderte wurden sie immer weiter von den weißen Missionaren, Händlern und Walfängern verdrängt, die die Insel nach deren Entdeckung besiedelten. Doch wer waren die »echten« Hawaiianer?

Polynesier sind wahrscheinlich die ersten Hawaiianer

Es waren vermutlich Polynesier von den Marquesas-Inseln, die zwischen dem zweiten und sechsten Jahrhundert (nach anderer Ansicht etwa seit 800 n. Chr.) nach Hawaii gelangten. Eine zweite Siedlerwelle von Polynesiern folgte etwa im 11. Jahrhundert von Tahiti aus. Die Seefahrer waren in der Lage, die ungeheure Entfernung von etwa 5.500 Kilometern von den Marquesas mit großen Auslegerkanus dank einer ausgefeilten Navigationstechnik zu überwinden. Sie navigierten nach den Sternen, nach der Dünung, nach Wolkenbildung und -zug und nach Vogelschwärmen. All diese Informationsquellen zusammengenommen ermöglichten es ihnen, über tausende von Kilometern zielgenau eine bestimmte Insel anzusteuern.

Neben den polynesischen Ureinwohnern siedelten sich später weiße Missionare, Händler und Walfänger in Hawaii an. Für den Anbau von Zuckerrohranbau und danach Ananas wurden chinesische und japanische Arbeitskräfte angeworben, die hier eine neue Heimat fanden und ihre Kultur mitbrachten. Die berühmten »goldenen Menschen« von Hawaii entstanden somit aus der Durchmischung der polynesischen Ureinwohner mit den asiatischen (vor allem japanischen) Einwanderern.

Hawaiianer und James Cook

Am 20. Januar 1778 landete James Cook auf seiner dritten Pazifikreise auf der Insel Kauai, die bereits am 18. Januar gesichtet worden war. Der eigentliche Zweck seines Unternehmens bestand darin, eine Passage in den Atlantik zwischen Alaska und Sibirien zu finden. Er nannte die Inseln, auf denen noch immer mehrere Königreiche bestanden, zu Ehren von Lord Sandwich »Sandwich Islands«. Cook betrieb Tauschgeschäfte mit den Einheimischen und ließ neben Schweinen und Ziegen zudem diverses Saatgut zurück. Allerdings schleppte Cooks Besatzung auch Geschlechtskrankheiten auf der Insel ein, welche die Bevölkerung innerhalb der folgenden 80 Jahre von 300.000 auf 60.000 schrumpfen ließen.

Kamehameha I., König aller Hawaiianer

Wenige Jahrzehnte später einigte Kamehameha I. gewaltsam die Inseln Hawaiis. Ab 1810 war er alleiniger Herrscher und damit der erste König von Hawaii. Seine Kamehameha-Dynastie regierte bis 1872, danach folgten noch drei weitere gewählte Könige, bis aus Hawaii eine Republik wurde.

Hawaii, der 50. Bundesstaat der USA

Die immer weiter wachsende Zahl von Einwanderern aus Asiaten und den USA hatte die Hawaiianer zur Minderheit im eigenen Land gemacht. Der sprachliche und kulturelle Identitätsverlust begünstigte deshalb die Verbreitung des westlichen Lebensstils. Dies zeigte das Ergebnis eines Volksentscheids, in dem die Mehrheit für einen Beitritt zu den USA stimmte. Am 21. August 1959 wurde Hawaii schließlich zum 50. Bundesstaat und William F. Quinn zum ersten hawaiischen Gouverneur erklärt.

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Hawaii Vulkane, die Attraktionen auf Big Island

Hawaii Vulkane auf Big Island

Hawaii Vulkane – ein einmaliges Naturschauspiel

Vulkane übten immer schon eine eigenartige Faszination auf die Menschen aus, besonders, wenn sie noch aktiv sind. Die Mischung aus elementaren Urkräften, Nervenkitzel und einmaligem Naturschauspiel machen Vulkane zu attraktiven Schauplätzen, an denen man einen Blick in das tiefste Innere unseres Planeten werfen kann.

Hawaii Vulkane sind die Baumeister des Archipels

Kaum irgendwo sonst auf der Erde kann man Vulkanen so nah kommen wir auf den Hawaii-Inseln. Der Archipel ist schließlich vulkanischen Ursprungs; ohne die feuerspeienden Berge gäbe es die Inselgruppe im Pazifik gar nicht. 1963 entwickelte der Vulkanologe John Tuzo Wilson die Theorie von einem »Hot Spot«. Es handelt sich dabei um eine Stelle, an der der obere Erdmantel besonders dünn ist. Heißes Magma steigt aus dem Erdinnern von der Grenze zwischen Erdkern und Erdmantel säulenartig nach oben, gelangt so relativ nah an die Erdkruste und schmilzt sie auf.

Hawaii Vulkane wachsen unaufhörlich

An genau so einem »Hot Spot« liegt Hawaii. Bereits vor 70 bis 80 Millionen Jahren begann im Bereich der Hawaii-Inseln die Lava an einer Stelle durchzubrechen. Und es hört nicht auf: Der jüngste hawaiische Vulkan ist der Loihi. Sein Gipfel liegt etwa 1000 Meter unter dem Meeresspiegel. In etwa 50.000 Jahren wird der Vulkan voraussichtlich aus dem Meer auftauchen und dann wahrscheinlich mit Big Island zusammenwachsen.

Hawaii Vulkane im Hawaii Volcanoes National ParkHawaii Vulkane kennenlernen im Hawaii Volcanoes National Park

Der beste Weg, die Vulkanwelt Hawaiis zu erkunden, ist ein Besuch im Hawaii Volcanoes National Park auf Big Island. In diesem rund 50 km südwestlich von Hilo gelegenen Naturpark befindet sich auch der berühmte Vulkan Kilauea, einer der aktivsten Vulkane der Welt. Seit 1983 fließt hier die Lava ununterbrochen aus dem Erinnern an die Oberfläche. Der jetzige Ausbruch kann noch weitere 100 Jahre andauern oder morgen schon vorbei sein – niemand weiß es genau. Mit seinen rund 1.200 Metern Höhe liegt er an der Südostflanke des Mauna Loa. Vor ungefähr 200.000 Jahren begann der Kilauea durch die Erdkruste zu brechen, erst vor 50.000 Jahren tauchte er aus dem Meer auf. Heute fließen vom Berg verschiedene Lavaströme in unterschiedliche Richtungen, die mehr als 60 Quadratkilometer Land überfluten.

Verehrung der Hawaii Vulkane

Die Hawaiianer verehren ihre Vulkane und huldigen deswegen auch bis heute der wohl schillerndsten Figur ihrer Mythologie. Pele ist die Göttin des Feuers und der Vulkane. Ihr Name bedeutet »geschmolzene Lava«. Dem Glauben nach wohnt Pele auf dem Berg Kilauea. Die Hawaiianer bringen ihr deshalb zu Ehren Opfergaben wie Gin, Zigaretten oder Blumenkränze an den Kraterrand. Außerdem tanzen sie am Rand des Vulkans für Pele den Hula.

Hawaii Vulkane sind voller Attraktionen

Als besondere Attraktion im Park kann man durch eine 500 Jahre alte Lavahöhle, die Thurston Lava Tube, wandern. Solche Schlote entstehen, wenn die äußeren Bereiche eines Lavastroms schneller erkalten und so eine Kruste bilden. Die Lava fließt dann unterirdisch ab und hinterlässt wie hier eine gewaltige Röhre. Am Ende des Schlots wartet schließlich ein tropischer Regenwald.

Hawaii Vulkane und LandschaftHawaii Vulkane: Vorkehrungen für den Parkbesuch

Beim Besuch des Parks empfiehlt es sich, einige Vorkehrungen zu treffen und sich gut auf den Besuch vorzubereiten. So ist es wichtig, ausreichend Proviant mitzunehmen, denn im Park gibt es keine Einkaufsmöglichkeit. Auch die Kleidung sollte man auf jeden Fall sorgfältig wählen: Am besten, man trägt festes Schuhwerk, lange Hosen und hat für alle Fälle eine Jacke dabei. Als weitere Utensilien bieten sich zudem ein Fernglas und für die Nacht eine Taschenlampe an. Und natürlich sollte man die Kamera nicht vergessen. Weitere Informationen zum Nationalpark können Sie hier lesen…

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Exotische Pflanzen im Garten Eden auf Hawaii

Exotische Pflanzen – Naturparadies Hawaii

Exotische Pflanzen – Naturparadies Hawaii

Gäbe es heute noch den Garten Eden, so läge er wahrscheinlich auf Hawaii. Das Naturparadies mitten im Pazifik fasziniert nicht nur durch seine herzlichen Bewohner, die atemberaubenden Landschaften und einmaligen Strände, sondern auch durch die überwältigende Pracht und Vielfalt der heimischen Pflanzenwelt. Man muss kein Botaniker sein, um die Flora der Inselwelt zu lieben. Angesichts der üppigen Vegetation und des Farbenreichtums unzähliger Blüten und Früchte kommt jeder ins Schwärmen. So stellt man sich das Paradies vor!

Beste Voraussetzungen für exotische Pflanzen

Die Gründe für den verschwenderischen Reichtum an exotischen Pflanzen sind das Klima und der sehr nährstoffreiche, fruchtbare Boden. Verschiedene Ökosysteme treffen auf Hawaii auf kleinstem Raum aufeinander. Kahle Steppen liegen neben tropischen Regenwäldern, Lavawüsten grenzen an Sandstrände mit Korallenriffen. Durch diese unterschiedlichen Zonen hat sich auf den Hawaii-Inseln infolgedessen eine unvergleichliche Flora und Fauna entwickelt.

Exotische Pflanzen, gelber Hibiskus

Gelber Hibiskus, die »offizielle« Blume von Hawaii

Die meisten einheimischen Pflanzenarten sind jedoch inzwischen ausgestorben. Dafür gedeihen die über Jahrhunderte importierten Gewächse umso prächtiger. Die ersten Siedler aus Tahiti die nach Hawaii kamen, brachten Pflanzen wie Kokosnuss, Banane, Taro und Zuckerrohr mit. Auch Früchte wie Mango, Papaya und Ananas sind keine einheimischen Gewächse, sondern wurden importiert.

Die wohl am meisten anzutreffende Pflanze ist der Hibiskus, die in sage und schreibe ca. 5.000 verschiedenen Arten vorkommt. So wundert es nicht, dass der gelbe Hibiskus die »offizielle« Blume des Bundesstaates Hawaii ist.

Exotische Pflanzen besonders auf der Insel Kauai

Für Naturliebhaber bietet sich vor allem die Garteninsel Kauai an. Nirgendwo sonst auf Hawaii trifft man auf dichteren Regenwald, üppigere Vegetation und schönere Gärten. Als wahrer Bewässerungsmotor sorgt der rund 1.600 Meter hohe Waialeale ganzjährig für die notwendige Feuchtigkeit. An ihm reiben sich die Wolken, regnen sich ab oder hüllen ihn in dichten Nebel. Zugleich bildet er eine Wetterscheide, die den etwas kühleren und grüneren Nordosten von der trockeneren Westküste zwischen Koloa und Polihale trennt.

Kauai hat sich seine einmalige Schönheit bis heute bewahrt. Der Bau von Hochhäusern ist tabu, mehr als 79 Prozent der Insel gehören entweder zu einem der großen Naturschutzgebiete oder sind zumindest ländlich geprägt.

Exotische Pflanzen, roter Hibiskus

Exotische Pflanzen im Hawaii Tropical Botanical Garden

Lohnenswert für alle, die den Zauber der tropischen Pflanzenwelt in aller Schönheit genießen wollen, ist zudem die Gegend um die Akaka-Fälle auf Big Island. Der Abstecher dorthin führt durch eine üppig bewachsene Landschaft, vorbei an moosbewachsenen Brücken und schließlich zur Onomea Bay, die einen schönen Ausblick über die Küste bietet. Der berühmte Hawaii Tropical Botanical Garden beherbergt rund 2.000 Arten tropischer Pflanzen aus der ganzen Welt und ist somit für Pflanzenliebhaber ein Muss.

Exotische Pflanzen, Strelizie

Übrigens: Der Blüten- und Farbenreichtum der hawaiianischen Flora präsentiert sich allerdings noch auf ganz andere Art. In mehr als 100 Jahren haben die schon von Paul Gauguin gemalten exotischen Motive aus der Südsee einen Siegeszug von Amerika bis Japan und von Skandinavien bis Australien vollzogen. Spätestens Elvis Presley in »Blue Hawaii« und Tom Selleck als »Magnum« haben sie als Strand-Outfit salonfähig gemacht – bis heute.

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Honolulu Hawaii: E komo mai Honolulu!

Honolulu Hawaii: Iolani Palast in Honolulu

Honolulu Hawaii: E komo mai Honolulu!

Die Frage, ob Honolulu Hawaii nun eine echte Weltstadt ist, stellt sich eigentlich nicht. Natürlich ist sie das, weil die ganze Welt sie kennt  – zumindest dem Namen nach. Denn so wie die Hawaii-Inseln der Inbegriff für paradiesische Südsee-Ferien sind, so ist ihre Hauptstadt auf der Insel Oahu der Nabel des Archipels und dessen kulturelles, politisches und wirtschaftliches Zentrum. Knapp 400.000 Menschen leben in der quirligen Metropole. Zugegeben, gegenüber US-Megastädten New York, Chicago oder Los Angeles ist Honolulu vergleichsweise eine Kleinstadt – aber Honolulu Hawaii ist eben einmalig und mit keiner anderen Stadt auf der Welt zu vergleichen.

Honolulu Hawaii, Iolani PalastgartenEinmalig ist z.B., dass es in Honolulu den einzigen königlichen Palast der Vereinigten Staaten gibt! Der Iolani Palast im Zentrum der Stadt wurde im Jahre 1882 vom König David Kalakaua und seiner Frau, der Königin Kapiolani, erbaut. Damals diente der Iolani Palace als Regierungssitz. Heute ist der Palast ein Museum und erstrahlt frisch restauriert in seiner ganzen königlichen Pracht. Ein Besuch lohnt sich unbedingt, denn man kann hier hautnah Insel-Geschichte erleben und erfährt nebenbei so manches über Leben, Lieben und Intrigen am polynesischen Insel-Hof.

Im ersten Stock kann man die großen repräsentativen Staatsräume bewundern, den Bankettsaal, den Thronsaal und die Große Halle. Der zweite Stock gewährt Einblick in die privaten Räume. Unter anderem bekommt man auch den Raum zu sehen, in dem Königin Liliuokalani für fünf Monate unter Arrest gehalten wurde. Nun, was es damit auf sich hat, sollten Sie selber herausfinden… In der Großen Halle des ersten Geschosses lohnt es sich unbedingt, die Porträts früherer hawaiianischen Könige und Königinnen anzusehen. Aug‘ in Aug‘ mit den einstmals Mächtigen des Inselstaats umweht einen der Hauch der Geschichte. Vielmehr ahnt man etwas von der langen Tradition, auf die die Polynesier mit Recht stolz sind.

Honolulu Hawaii: Touristenmekka Waikiki Beach

Draußen hat einen die Gegenwart wieder. Honolulu – was bedeutet das eigentlich? Wie so vieles in der hawaiianischen Sprache ist auch der Name der Hauptstadt ganz bildhaft gemeint und heißt schlicht „geschützte Bucht“. Und das macht einem somit wieder klar, dass wir in Honolulu Hawaii direkt am Pazifischen Ozean sind! Den wollen wir jetzt auch sehen, und zwar an seinem berühmtesten Strand: In Waikiki!

Honolulu Hawaii: Waikiki BeachDas Touristenmekka Waikiki Beach liegt zirka fünf Kilometer östlich der Innenstadt Honolulus und empfängt uns mit „Aloha!“. Palmen, Strände, Meer und Sand – alles ist da, wie im feinsten Hochglanz-Reisemagazin. Waikiki brummt, und zwar für jeden: Erstklassige Hotels und Restaurants sowie die angesagtesten Hotspots Honolulus finden sich hier.
Der Strand ist ein Traum und neben Rios Copacabana wohl der berühmteste der Welt. Ein Bade- und Surfer-Paradies der Extraklasse gilt es zu entdecken. Am bekanntesten ist Kuhio Beach, der Hauptstrandabschnitt in Waikiki. Gesäumt von glitzernden Wolkenkratzern, Palmen und einer neu angelegten Strandpromenade, die zum Flanieren, Staunen und Shoppen animiert.
Am besten, man lässt sich erst mal treiben und genießt den quirligen Betrieb. Gibt sich Sonne, Wärme und die Brise bei einem Drink hin und schaut dem bunten Treiben zu. Das Schöne an Waikiki: Alles ist sehr nahe beieinander und somit bequem zu Fuß erreichbar.

Honolulu Hawaii Kapiolani Park, Vulkankrater Diamon HeadWer es etwas ruhiger mag: Kein Problem, am östlichen Ende von Waikiki, zu Füßen des bekannten vulkanischen Kraters Diamond Head, erstreckt sich der Kapiolani-Park. Diese größte Parkanlage der Hauptstadt lädt nicht nur mit ihrer überwältigenden Blumenpracht zu einem Besuch ein. Sondern beherbergt auch den Zoo von Honolulu, und der ist – wir ahnen es bereits – natürlich eine königliche Gründung aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Sehenswert!

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Hawaii Wetter Klima, eine perfekte Mischung zum Wohlfühlen

Hawaii Wetter Klima, Strand auf Hawaii

Hawaii Wetter Klima

Bevor ich mich dem bunten Treiben auf den Inseln widme, erzähle ich kurz etwas über das Hawaii Wetter Klima hier, denn beides ist sicher auch ein Grund, die weite Reise in dieses Südseeparadies zu unternehmen. Neben den grandios freundlichen „Insulanern“, der unvergleichlichen Natur und dem überwältigenden Landschaftspanorama. Na ja, und wenn ich ehrlich bin, möchte ich die „Daheimgebliebenen“ in Deutschland schon ein wenig neidisch machen…

Sonne, Wind, Wasser und Temperaturen gehen auf Hawaii eine perfekte Mischung zum Wohlfühlen ein. Das Wetter ist wirklich einzigartig, mild, seidig und ganz bestimmt einer der absoluten Pluspunkte, die für einen Urlaub auf den Inseln sprechen. Im Grunde genommen gibt es auf dem Archipel nur zwei Jahreszeiten: Sommer und Winter. Und wie es sich für ein Südseeparadies gehört, hat Hawaii tatsächlich das ganze Jahr über ein ideales Klima mit durchgängig angenehmen Gradzahlen. Eine sengende, unerträgliche Hitze, wie man sie beispielsweise vom hochsommerlichen Mittelmeer kennt, gibt es hier nicht. Im Winter liegt die durchschnittliche Tagestemperatur bei 26, im Sommer bei knapp 30 Grad. Dabei sorgen die beständigen Passatwinde auch an den heißesten Tagen für eine angenehme Kühlung.

Hawaii Wetter Klima, Hawaii Halawa Valley

Hawaii Wetter Klima: Insellage

Nicht so sehr die Jahreszeiten bestimmen das Wetter im Land des ewigen Frühlings, sondern die Lage: Jede Insel hat eine windabgewandte, wüstenhaft trockene Seite und eine tropisch grüne, feuchte Windseite. Wenn es also dort mal regnet, fährt man einfach in einen anderen Teil der Insel, denn dort scheint mit Sicherheit die Sonne. Nur zur Regenzeit im Dezember und Januar kommt es überall auf den Inseln zu häufigeren Niederschlägen. Das ist auch gut so, denn die wunderbare, üppige Pflanzenwelt braucht natürlich ausreichend Feuchtigkeit. Aber keine Sorge, die Urlaubsfreude am tropischen Klima kann die sog. „Regenzeit“ nicht beeinträchtigen, denn die Regenmengen halten sich doch sehr in Grenzen. Einheimische nennen die harmlosen Schauer dann auch dementsprechend „flüssigen Sonnenschein“. Eine wunderbare Umschreibung, die für sich spricht.

Hawaii Wetter Klima, Hawaii Beach

Hawaii Wetter Klima: Pazifik

Und baden im Meer ist das ganze Jahr über möglich. Der blaue Pazifik um die Inseln ist im Sommer angenehme 26 bis 28 Grad warm. Im Winter wird das Wasser schon mal 24 Grad „kalt“. Ein Hinweis ist aber nicht unwichtig: Im Winter kann es an den nördlichen Stränden der Inseln schon mal vorübergehend zu ziemlich hohem Wellengang kommen. Surf-Anfänger sollten dann besonders vorsichtig sein, und auch das Schwimmen ist dann nicht unbedingt zu empfehlen. Das bringt mich noch auf das Thema „Wind“. Die Saison für Hurricanes ist die Zeit zwischen Juni und November. In den letzten Jahren sind die Inseln aber immer glimpflich davon gekommen. Der letzte größere Sturm war „Iniki“, der 1992 über Kauai hinweggefegt ist und ziemliche Schäden verursacht hat.

Also: T-Shirts, kurze Hosen, Tank-Tops und Sonnenbrillen sind ein „Muss“ für den Trolley. Daneben kann eine leichte Jacke nicht schaden, wenn es denn abends hin und wieder mal etwas kühler wird. So ausgestattet, sind Sie bestens gerüstet für das große Abenteuer Hawaii Wetter Klima…

Demnächst mehr aus Honolulu: Glitzernde Metropole des 21. Jahrhunderts mit faszinierender Geschichte, die einem überall auf Schritt und Tritt begegnet!

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Ankunft Honolulu – Hawaii, ich bin da!

Ankunft Honolulu Landeanflug

Ankunft Honolulu

Die meisten Touristen erleben als erstes auf Hawaii die Ankunft Honolulu am Flughafen Honolulu International Airport (honoluluairport.com) auf Oahu, DIE internationale Drehscheibe mitten im Pazifik. Weit ab von jeglichem Festland – knapp 4.000 km von Kalifornien und ca. 6.400 km von Japan entfernt – landet man quasi im „Nirgendwo“ in einer scheinbar unendlichen Wasserlandschaft.

Nach stundenlangen Flug von Los Angeles und dem ewigen gleichen Anblick der blauen Fläche unter einem verfalle ich langsam in eine wohlige Müdigkeit – der Flieger gleitet sanft dahin. Dementsprechend habe ich das Gefühl, allem entrückt zu sein – dem Büro, dem nasskalten Wetter zu Hause, dem miesen TV-Programm sowie der täglichen Routine.

Aber dann: Sinkflug, es geht abwärts.. „Please fasten your seat belts“ klingt es über den Bordlautsprecher. Unten tut sich was. In dem blauen Meer schälen sich allmählich dunkle Punkte, die langsam größer werden und näher rücken. Eine Inselkette wird zuerst erkennbar, zwei, drei, vier Eilande unterschiedlicher Formen und Größe. Die wohlige Trägheit ist plötzlich wie weggeflogen. Unter uns liegen die Hawaii-Inseln! Jetzt ist es also soweit. Der Anflug auf Honolulu beginnt, nur noch wenige Minuten, und ein Traum wird wahr…!

Honolulu, die „geschützte Bucht“

Was für ein klangvoller Name, da spürt man die Südsee in jedem Vokal und jedem Konsonanten! Übersetzt heißt Honolulu soviel wie „geschützte Bucht“, und auch das klingt nach paradiesisch anmutender Natur. Nun ja, zunächst mal betritt man das Flughafen-Terminal, und dort ist es auf den ersten Blick nicht sehr paradiesisch – ein Flughafen eben, und ein ziemlich geschäftiger dazu. Aber man spürt jedoch gleich, dass man sich in einer von Natur und Klima verwöhnten Region unseres blauen Planeten befindet: Irgendwie geht es entspannter zu als anderswo, bunter, heiterer… eben hawaiianisch.

Draußen: Es ist heiß, aber nicht unangenehm. Eine sanfte Brise vom Meer tut jedenfalls nach der langen klimatisierten Luft im Flieger einfach nur gut. Viele Eindrücke, viele Menschen, eine quirlige Metropole erwartet mich, soviel steht jetzt schon fest. Aber nach dem stundenlangem Flug macht sich jetzt auch die Müdigkeit wieder bemerkbar. Trotzdem: Ich spüre auch eine große Lust auf Hawaii, die Inseln, die Stadt: Honolulu, ich bin da! Und wer weiß: Vielleicht kaufe ich mir schon morgen eine Ukulele…

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