Haleakala National Park voller Naturwunder auf Maui

Haleakala National Park auf der Insel Maui

Haleakala National Park mit dem weltgrößten inaktiven Vulkan

Ein absolutes Highlight des an Naturwundern nicht gerade armen Hawaii-Archipels ist das Gebiet um den Haleakala-Krater auf Maui. Er ist Mittelpunkt des gleichnamigen Nationalparks, der sich entlang der Süd- und Ostküste der Insel erstreckt. Der Krater ist der weltgrößte inaktive Vulkan und ragt beeindruckende 3.055 Meter in den Himmel. Er wird deshalb von den Ureinwohnern »Haus der Sonne« genannt und ist ohne Übertreibung einer der faszinierendsten Orte auf der Welt.

Atemberaubend schön Gipfelblicke vom Haleakala

Mit seinen zahlreichen Nebenkratern erinnert seine umliegende Landschaft an den Mond, so bizarr und unwirklich präsentiert sich die unbelebte Natur. Der Blick, den man vom Gipfel aus genießen kann, ist atemberaubend schön und auf jeden Fall einzigartig. Genau genommen handelt es sich bei dem Krater um eine ca. 900 m tiefe Schlucht. In diesem 12 km langen und 4 km breiten Becken erheben sich etwa ein Dutzend kleine und jüngere Vulkankegel aus grau-schwarz bis gelb-rotem Lavagestein.

Mondlandschaften und Regenwald im Haleakala National Park

Der Haleakala National Park hat eine Größe von 121 qkm und verfügt über mehrere Besucherzentren. Von der Küste aus führt eine Straße bis an den Kraterrand. Mehrere Aussichtspunkte gewähren einen eindrucksvollen Blick in das Erosionsbecken oder über die 3.000 Meter tiefer gelegene Meeresküste, bei guter Sicht sogar bis zur 160 km entfernten Insel Hawaii mit den beiden schneebedeckten, über 4.100 Meter hohen Vulkanbergen Mauna Loa und Mauna Kea. Ein schmaler Parkgürtel reicht bis zur Küste hinunter, wo, eingebettet in üppige Regenwaldvegetation, der kleine Oheo-Fluss über mehrere Stufen in die Tiefe stürzt.

Haleakala National Park bietet zahlreiche Touren an

Es gibt zahlreiche faszinierende Touren zum Haleakala National Park, einschließlich einem Helikopter-Rundflug, Fahrten mit dem Auto, mit dem Fahrrad oder auf einem Pferd. Überdies kann man auch Wandertouren buchen. Etwas ganz Besonderes ist beispielsweise die Sonnenaufgangstour. Dabei wird man ganz frühmorgens auf den Gipfel des Haleakala gefahren. Dort angekommen, kann man höchstwahrscheinlich den schönsten Sonnenaufgang genießen, den man jemals erleben wird.

Wandern im Haleakala National Park

Zu den beliebtesten und eindrucksvollsten Aktivitäten gehören jedoch Wanderungen und Reitausflüge. Das Hauptwandergebiet ist das Kraterbecken des Vulkans. Unbedingt daran denken: Sonnenbrille und -hut schützen vor der starken Sonneneinstrahlung in den höheren Lagen. Ein Regenschutz sollte ebenfalls zu jeder Jahreszeit zum Reisegepäck gehören. Zwei Wege führen in das Kraterbecken. An ihrem Ende, nach letzlich ca. 15 km, liegen die Paliku-Hütte sowie der gleichnamige Campingplatz. Kurze Wandertouren in die südöstlich gelegene Oheo-Schlucht sind ebenfalls sehr beliebt. Flora und Vogelwelt sind hier besonders faszinierend.

Haleakala National Park: Ausflüge in das Kratergebiet auf einem Pferd

Exkursionen in das Kratergebiet per Pferd gibt es als ein- und mehrtägige Ausflüge. Dabei sind in der Regel Verpflegung und Unterkunft im Angebot enthalten. Wegen des großen Andrangs und der Beliebtheit der Touren empfiehlt es sich, die Reitausflüge frühzeitig zu reservieren. Auskünfte über die verschiedenen Touren erteilen die Park-Ranger in den Besucherzentren des Parks. Die Zentren sind überhaupt eine lohnende Anlaufstelle für die Erkundung des Gebiets. Dort finden regelmäßig informative Vorträge über die Besonderheiten der Insel statt. Im Sommer begleiten die Ranger täglich Besuchergruppen auf halb- bis zweistündigen Wanderungen auf dem Kraterrand und erklären sachkundig die Entstehungsgeschichte der Hawaii-Inseln. Die Rangerstation in Hana bietet ebenfalls regelmäßig geführte Wanderungen durch das Parkgebiet an.

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