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Hawaii Surfen: Surfin‘ USA, ohne Hawaii undenkbar!

Hawaii Surfen, Surfen in Hawaii

Die Geschichte vom Hawaii Surfen

Es gibt keine andere Sportart, die so sehr mit dem „Aloha Inselparadieses“ in der Südsee verbunden ist, wie das Surfen. Oder romantischer ausgedrückt: das Wellenreiten. Das liegt nicht nur daran, dass das Surfen seinen Siegeszug um die Welt als Trendsportart von Hawaii aus antrat. Es ist auch die einzigartige Verbindung zwischen Sport, Nervenkitzel, Naturgewalten, strahlendem Wetter, sonnengebräunten Körpern und atemberaubenden Wellen, die das Surfen zu einem einzigartigen Faszinosum macht und so wunderbar zum „Aloha Spirit“ und zum „Way of Life“ auf den Hawaii-Inseln passt.

Vermutlich wurde das Hawaii Surfen vor langer Zeit im alten Polynesien „erfunden“ und später nach Hawaii importiert. Damals war Wellenreiten ein Sport, der den Alii (der hawaiischen Königsfamilie) vorbehalten war, weshalb Surfen von den Einheimischen auch als „Sport der Könige“ bezeichnet wird.

Surfen auf Hawaii mit Captain Cook

Nach ihrer Landung auf den Inseln im 18. Jahrhundert waren Captain Cook und seine Mitreisenden schwer beeindruckt von der Geschicklichkeit und Meisterschaft der Hawaiianer beim Surfen. Eine für die Briten gänzlich unbekannte Art des eleganten und kraftvollen Spiels mit den Wellen. Ursprünglich Hawaii Surfen, Surfboards, Surfbretterwurden sehr lange Bretter aus Holz benutzt, auf denen die Surfer aufs offene Meer hinaus paddelten und auf den Wellen entweder in liegender oder stehender Position zum Land zurück „ritten“. Diese frühen Surfbretter wurden aus dem teuren Koa-Holz geschnitzt, waren oft über drei Meter lang und wogen locker um die 70 Kilo.

Surf-Ikone Duke und die „Beach Boys of Waikiki“

Hawaii Surfen, Duke KahanamokuRasanten Aufschwung erlebte der Surfsport auf den Hawaii-Inseln in den Jahren um 1900. Duke Kahanamoku ist wahrscheinlich der bekannteste und am meisten respektierte hawaiianische Surfer überhaupt. Durch ihn erreichte der Surfsport eine neue und noch nie dagewesene Popularität.
Im Jahre 1905 gründeten Duke und ein paar seiner Freunde einen Surfclub namens Hui Nalu (Club der Wellen), der schnell Berühmtheit erlangte und dem Sport einen enormen Auftrieb verlieh. Duke und seine Kameraden waren unter dem Namen „Beach Boys of Waikiki“ bekannt.

Duke Kahanamoku war eine Institution am Strand von Waikiki. Er war unermüdlich damit beschäftigt, den immer zahlreicher werdenden Hawaii-Besuchern das Surfen und Kanufahren beizubringen. Duke wurde später als Schwimmer mehrfacher Olympiasieger. Später wurde er als „Vater des modernen Surfings“ verehrt und verbreitete die Sportart auch auf dem amerikanischen Festland und in Australien. Heute begrüßt ein Bronzedenkmal von Duke die Besucher von Waikiki, wo, wie damals schon, begeisterte Surf-Jünger das Wellenreiten lernen.

Modernes Hawaii Surfen

Hawaii Surfen, Big Wave SurfingHawaii ist auch der Geburtsort des Big Wave Surfings. In den 1950er Jahren begannen die Surfer auf den mächtigen Winterwellen von Makaha an der Westküste von Oahu und der Waimea Bay an der Nordküste zu reiten. Das sind die Bilder, die wir alle im Kopf haben, wenn wir an das Surfen denken. Die perfekte Welle, hoch wie ein Haus, und mittendrin der Surfer, der mit dem Takt der Elemente den richtigen Rhythmus findet.

Die Big Wave Saison auf Hawaii findet zwischen November und Februar an den Nordküsten der Inseln statt, wo es die höchsten Wellen gibt. Aber Vorsicht, das ist schön zum Zuschauen, doch Anfänger sollten sich hier nicht hinaus wagen. Einige der besten Surf-Wettbewerbe der Welt werden an Oahus Nordküste im November und Dezember abgehalten, darunter der berühmte „Vans Triple Crown of Surfing“.

Surfen lernen auf Hawaii

Anfänger und Neulinge können auf fast jeder Insel Surf-Unterricht nehmen. Eine Lektion Hawaii Surfen dauert normalerweise 1-2 Stunden und wird von erfahrenen Lehrern in sanften Wellen geleitet. Longboards erleichtern Anfängern den Einstieg. Waikiki Beach ist weiterhin einer der besten Orte auf Hawaii, um Surfen zu lernen. Die Wellen sind hier in der Regel sehr moderat und für erste Wellenritte bestens geeignet. Einige Surf-Varianten zum Einstieg:

Longboarding :
Diese Variante beschreibt das Surfen auf langen Brettern, die gewöhnlich 2,7 m oder länger sind. Als generelle Regel gilt, dass man ein Brett wählt, das einen knappen Meter länger als ist als die eigene Körpergröße. Diese langen Bretter mögen weniger leicht lenkbar sein als kurze, aber sie sind generell schwimmfähiger und man kann auf ihnen leichter paddeln und Balance halten.

Shortboarding:
Dies ist Surfen auf kurzen Brettern, die zwischen 1,8 und 2,4 m lang sind. Die Bretter haben eine spitze Nase und sind hinten rund oder eckig geformt. Man kann ein kurzes Surfbrett leichter manövrieren, aber es ist nicht so schwimmfähig wie ein längeres Brett.

Bodyboarding:
Damit ist Surfen im Liegen auf einem sehr kurzen und leichten Schaumstoffbrett gemeint. Man hält es unter dem Bauch und trägt dazu Schwimmflossen. Manche Bodyboarder stellen sich trotzdem auf diese kurzen Bretter, um auf ihnen spezielle Manöver zu vollziehen. Wegen der kleinen Größe und Flexibilität dieser kurzen Bretter sind viele verschiedene Manöver möglich.

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