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Mauna Kea – Höchster Berg der Welt auf Hawaii

Mauna Kea, astronomisches Observatorium

Mauna Kea auf Big Island

Das Besondere der Hawaii-Inseln ist ihre unglaubliche landschaftliche Vielfalt. Feinsandige Südsee-Strände und parkartige, verschwenderisch mit üppiger Vegetation ausgestattete und paradiesisch anmutende Landstriche. Ferner ausgesprochen karge und auf den ersten Blick abweisende Geländeformationen, die so gar nicht zu klischeehaften Vorstellungen der Inseln passen wollen.

Ein anschauliches Beispiel dafür ist das Bergmassiv um den Mauna Kea auf Big Island. Die Region erinnert gleichzeitig eindringlich an den vulkanischen Ursprung des Archipels.

Mauna Kea ist ca. 10.200 Meter hoch!

Der Vulkan Mauna Kea, hawaiianisch für »Weißer Berg«, ist mit seiner Höhe von rund 4.200 Metern der höchste Berg auf Hawaii. Doch damit nicht genug. Gemessen vom Boden des Meeres, aus dem er aufsteigt, beträgt seine Höhe ca. 10.200 Meter und ist damit – wenn man so will – der höchste Berg der Erde!

Die Legende besagt, dass genau hier, auf dem Gipfel des Berges, Erde und Himmel aufeinanderprallen und der Berg somit die Wiege des Kosmos bildet. Der Mauna Kea erhielt seinen Namen, weil seine Spitze während des Winters durchgehend von Schnee bedeckt ist. Sein Alter wird auf eine Million Jahre geschätzt. Die letzten Eruptionen fanden vor ca. 6.000 bis 4.000 Jahren statt. Da es bereits zuvor Ruhephasen von über 4.500 Jahren gab, gilt er nicht als erloschen; er »schläft« nur.

Das Gipfelplateau befindet sich vollständig oberhalb der Baumgrenze. Die Landschaft dort oben ist gekennzeichnet durch blanken Fels mit einzelnen, kargen Vegetationsformen des Hochgebirges. Ist der Gipfel in den Sommermonaten nicht von Schnee bedeckt, zeigt sich seine aus feinem Staub bestehende Oberfläche, entstanden in Jahrtausenden aus mittels Sonneneinstrahlung und Trockenheit zersetztem Lavagestein.

Mauna-Kea-Observatorium

Astronomisches Observatorium auf Mauna Kea

Auf dem Gipfel des Mauna Kea befindet sich eines der weltweit bedeutendsten astronomischen Observatorien der Gegenwart. Es besteht aus einer Gruppe internationaler Stationen, die zusammen die größte Sternwarte der Welt bilden. In dieser Höhe ist die Luft sehr dünn und extrem trocken. Der Gipfel liegt üblicherweise über der Wolkendecke, was zu vielen klaren Nächten führt. Deshalb ist der Standort für den Betrieb eines Observatoriums ideal geeignet. Speziell das Keck Observatory, bis 2007 noch Rekordhalter des größten Spiegelteleskops, prägt die Anlage und verhalf ihr zu hohem wissenschaftlichen Ansehen.

Weite Teile des gesamten Observatoriums sind für die Öffentlichkeit zugänglich und ein absolutes Highlight bei jedem Hawaii-Besuch. Nirgends sonst können Urlauber Himmelskörper und astrale Naturphänomene klarer und detailreicher beobachten als auf der Kuppe des Mauna Kea.

Touren zum Mauna Kea

Zum Vulkan gelangt man am besten von Hilo aus, entweder auf eigene Faust (falls mit dem Mietwagen unterwegs, unbedingt auf Allradantrieb achten) oder mit einer geführten Tour (warme Kleidung nicht vergessen). Der Highway 200 führt von Hilo immer höher hinauf. Schon bald hat man das Gefühl, auf dem Mond unterwegs zu sein, wenn man sich dem Mauna Kea nähert und es schließlich die Bergstraße hinauf geht bis zur Gipfelregion des Viertausenders.

Der Ausflug ist nicht ganz ohne Anstrengung zu bewältigen, auch wegen der dünnen Luft in der großen Höhe, aber er lohnt sich allemal! Vom Gipfel des Mauna Kea hat man einen fantastischen Ausblick auf den Mauna Loa, den zweiten gewaltigen Berggipfel auf Big Island, und weit über das Meer bis hin zum Vulkan Haleakala auf Maui.

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Hawaii Surfen: Surfin‘ USA, ohne Hawaii undenkbar!

Hawaii Surfen, Surfen in Hawaii

Die Geschichte vom Hawaii Surfen

Es gibt keine andere Sportart, die so sehr mit dem „Aloha Inselparadieses“ in der Südsee verbunden ist, wie das Surfen. Oder romantischer ausgedrückt: das Wellenreiten. Das liegt nicht nur daran, dass das Surfen seinen Siegeszug um die Welt als Trendsportart von Hawaii aus antrat. Es ist auch die einzigartige Verbindung zwischen Sport, Nervenkitzel, Naturgewalten, strahlendem Wetter, sonnengebräunten Körpern und atemberaubenden Wellen, die das Surfen zu einem einzigartigen Faszinosum macht und so wunderbar zum „Aloha Spirit“ und zum „Way of Life“ auf den Hawaii-Inseln passt.

Vermutlich wurde das Hawaii Surfen vor langer Zeit im alten Polynesien „erfunden“ und später nach Hawaii importiert. Damals war Wellenreiten ein Sport, der den Alii (der hawaiischen Königsfamilie) vorbehalten war, weshalb Surfen von den Einheimischen auch als „Sport der Könige“ bezeichnet wird.

Surfen auf Hawaii mit Captain Cook

Nach ihrer Landung auf den Inseln im 18. Jahrhundert waren Captain Cook und seine Mitreisenden schwer beeindruckt von der Geschicklichkeit und Meisterschaft der Hawaiianer beim Surfen. Eine für die Briten gänzlich unbekannte Art des eleganten und kraftvollen Spiels mit den Wellen. Ursprünglich Hawaii Surfen, Surfboards, Surfbretterwurden sehr lange Bretter aus Holz benutzt, auf denen die Surfer aufs offene Meer hinaus paddelten und auf den Wellen entweder in liegender oder stehender Position zum Land zurück „ritten“. Diese frühen Surfbretter wurden aus dem teuren Koa-Holz geschnitzt, waren oft über drei Meter lang und wogen locker um die 70 Kilo.

Surf-Ikone Duke und die „Beach Boys of Waikiki“

Hawaii Surfen, Duke KahanamokuRasanten Aufschwung erlebte der Surfsport auf den Hawaii-Inseln in den Jahren um 1900. Duke Kahanamoku ist wahrscheinlich der bekannteste und am meisten respektierte hawaiianische Surfer überhaupt. Durch ihn erreichte der Surfsport eine neue und noch nie dagewesene Popularität.
Im Jahre 1905 gründeten Duke und ein paar seiner Freunde einen Surfclub namens Hui Nalu (Club der Wellen), der schnell Berühmtheit erlangte und dem Sport einen enormen Auftrieb verlieh. Duke und seine Kameraden waren unter dem Namen „Beach Boys of Waikiki“ bekannt.

Duke Kahanamoku war eine Institution am Strand von Waikiki. Er war unermüdlich damit beschäftigt, den immer zahlreicher werdenden Hawaii-Besuchern das Surfen und Kanufahren beizubringen. Duke wurde später als Schwimmer mehrfacher Olympiasieger. Später wurde er als „Vater des modernen Surfings“ verehrt und verbreitete die Sportart auch auf dem amerikanischen Festland und in Australien. Heute begrüßt ein Bronzedenkmal von Duke die Besucher von Waikiki, wo, wie damals schon, begeisterte Surf-Jünger das Wellenreiten lernen.

Modernes Hawaii Surfen

Hawaii Surfen, Big Wave SurfingHawaii ist auch der Geburtsort des Big Wave Surfings. In den 1950er Jahren begannen die Surfer auf den mächtigen Winterwellen von Makaha an der Westküste von Oahu und der Waimea Bay an der Nordküste zu reiten. Das sind die Bilder, die wir alle im Kopf haben, wenn wir an das Surfen denken. Die perfekte Welle, hoch wie ein Haus, und mittendrin der Surfer, der mit dem Takt der Elemente den richtigen Rhythmus findet.

Die Big Wave Saison auf Hawaii findet zwischen November und Februar an den Nordküsten der Inseln statt, wo es die höchsten Wellen gibt. Aber Vorsicht, das ist schön zum Zuschauen, doch Anfänger sollten sich hier nicht hinaus wagen. Einige der besten Surf-Wettbewerbe der Welt werden an Oahus Nordküste im November und Dezember abgehalten, darunter der berühmte „Vans Triple Crown of Surfing“.

Surfen lernen auf Hawaii

Anfänger und Neulinge können auf fast jeder Insel Surf-Unterricht nehmen. Eine Lektion Hawaii Surfen dauert normalerweise 1-2 Stunden und wird von erfahrenen Lehrern in sanften Wellen geleitet. Longboards erleichtern Anfängern den Einstieg. Waikiki Beach ist weiterhin einer der besten Orte auf Hawaii, um Surfen zu lernen. Die Wellen sind hier in der Regel sehr moderat und für erste Wellenritte bestens geeignet. Einige Surf-Varianten zum Einstieg:

Longboarding :
Diese Variante beschreibt das Surfen auf langen Brettern, die gewöhnlich 2,7 m oder länger sind. Als generelle Regel gilt, dass man ein Brett wählt, das einen knappen Meter länger als ist als die eigene Körpergröße. Diese langen Bretter mögen weniger leicht lenkbar sein als kurze, aber sie sind generell schwimmfähiger und man kann auf ihnen leichter paddeln und Balance halten.

Shortboarding:
Dies ist Surfen auf kurzen Brettern, die zwischen 1,8 und 2,4 m lang sind. Die Bretter haben eine spitze Nase und sind hinten rund oder eckig geformt. Man kann ein kurzes Surfbrett leichter manövrieren, aber es ist nicht so schwimmfähig wie ein längeres Brett.

Bodyboarding:
Damit ist Surfen im Liegen auf einem sehr kurzen und leichten Schaumstoffbrett gemeint. Man hält es unter dem Bauch und trägt dazu Schwimmflossen. Manche Bodyboarder stellen sich trotzdem auf diese kurzen Bretter, um auf ihnen spezielle Manöver zu vollziehen. Wegen der kleinen Größe und Flexibilität dieser kurzen Bretter sind viele verschiedene Manöver möglich.

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Hilo Hawaii nicht vergessen!

Hilo Hawaii, Old Town von Hilo

Hilo Hawaii

Während sich Kona im Westen als touristisches Zentrum der Insel präsentiert, findet man hingegen in Hilo Hawaii „real hawaiian life“. Handel und Wandel, mehr oder weniger geschäftiges Treiben einer pazifischen Provinzhauptstadt – das ganz normale Leben eben. Die Hauptstadt des Bezirkes Hawaii (Hawaii County) befindet sich auf der Ostseite von Big Island.

In Downtown Hilo tragen Souvenirläden, Modeboutiquen, Restaurants sowie kleine Stände mit Leckereien wie das „Hawaiian Shave Ice“ zum Charme des Städtchens bei. Der alte Musikpavillon wird für Feiern und Aufführungen genutzt, Paraden durch die Innenstadt sind ebenfalls ein alltäglicher Anblick während der Feiertage. Auf dem Bauernmarkt Hilo Farmers Market an der Ecke Kamehameha/Mamo Street werden frische Früchte und Gemüse, tropischen Blumen und Handwerk in schöner Atmosphäre im Freien verkauft.

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Die Region Hilo Hawaii

Die Ostküste und die Region Hilo ist zwar die regenreichste Gegend der Insel, dafür entschädigt aber eine üppige Natur und fettes Grün in der Umgebung. Wasserfälle und schöne Parks dabei inklusive. Weiter ist Hilo Hawaii ein guter Ausgangspunkt, um den absolut sehenswerten Volcano Nationalpark und sein interessantes Besucherzentrum zu besuchen.

Hilo Hawaii, Planzen in erkalteter LavamasseDie vulkanischen Aktivitäten sind dort voll im Gange und zudem ein beeindruckendes Erlebnis. Im Süden ist das weitere vulkanische Wachsen der Insel über dem Hotspot hautnah zu erleben. Ein Spaziergang über den Devastation Trail, ein Bohlenweg über ein Lavafeld, zeigt die Unverwüstlichkeit und Rückkehr der Vegetation nach einem Vulkanausbruch.

Hilo und die hawaiianische Gans Nene

Hilo Hawaii, hawaiianische Gans NeneBegegnungen mit Nene, der putzigen und überaus streng geschützten Hawaii-Gans (auf keinen Fall füttern!) sind nahezu garantiert. Die nur auf Hawaii vorkommenden Gänse wurden aufgrund eines rigorosen Schutzprogramms knapp vor dem Aussterben (30 Exemplare in 1950) gerettet!

Hilo Hawaii, Saddle Road

Ebenfalls ein Highlight in Verbindung mit Hilo ist die Saddle Road, die die Insel von Ost nach West verbindet. Man fährt auf einer Passstraße mit grandiosen Ausblicken – soweit klare Sicht vorhanden – auf über 2.000 Metern Höhe. Danach geht es zwischen den Vulkanen Mauna Loa und Mauna Kea hindurch, auf der Westseite schließlich hinab. Die üppigen Wiesen- und Weidelandschaften erinnern an das Allgäu mit Meeresblau im Hintergrund.

Achtung, bitte bedenken: Unter Umständen schließen die Autovermieter den Versicherungsschutz bei Benutzung der Saddle Road aus! Bei Übernahme des Mietwagens wäre das abzuklären.

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Big Island Kona: Big Impressions auf Big Island

Big Island Kona, Puuhonua o Honaunau National Historical Park

Big Island Kona

Heute heißt es: Früh aus den Federn! Big Island Kona District entlang der vulkanischen Westküste der Insel wartet darauf, entdeckt zu werden. Also früh ins Flugzeug – von Oahu nach Big Island ist es nur einen sprichwörtlichen Katzensprung. Wir haben schon viel vom Kona District gehört und sind gespannt: Der sonnige Landstrich – genau genommen ist es ein Bezirk – erstreckt sich über knapp 100 Kilometer vom Internationalen Flughafen bis zur Kealakekua Bay. In diesem großen Gebiet findet man von Kaffeefarmen bis hin zu historischen hawaiischen Sehenswürdigkeiten einfach alles.

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Big Island Kona – Kailua Village

Kaum angekommen, besuchen wir anschließend gleic das sehenswerte Kailua Village (Kailua Kona). Der Ort ist heute ein lebendiger Treffpunkt im Herzen des Bezirks und in nur 15 Fahrminuten vom Flughafen zu erreichen. Man hat uns nicht zu viel versprochen! In der lebhaften, geschäftigen Stadt am Meer im Herzen der herrlichen Kona-Küste geht es quirlig geht es zu. Zahlreiche Geschäfte, Restaurants und ein buntes Nachtleben lohnen sowohl tagsüber als auch abends einen Besuch.

Big Island Kona, Alii DriveWir schlendern die Hauptstraße, den Alii Drive, entlang und verlieben uns gleich in das bunte Treiben. Läden, Cafés, Restaurants und kleine Bars wechseln mit einigen der bedeutendsten historischen Orte auf Big Island ab. Sehenswert sind insbesondere der Hulihee Palace und die Mokuaikau Kirche, direkt am Alii Drive gelegen.

Big Island Kona – König Kamehameha I.

Big Island Kona, Hulihee PalaceKönig Kamehameha I. verbrachte seine letzten Jahre in der Nähe des jetzigen Standorts des „King Kamehameha’s Kona Beach Hotel“, bis er 1819 starb. König Kamehameha I. war ein großer Krieger, Diplomat und kluger Politiker und vereinigte nach konfliktreichen Jahren die Hawaii-Inseln 1810 zu einem einheitlichen Königreich. Der „Ahuena Heiau“, der sich auf dem Gelände des Hotels befindet, ist ein restaurierter Tempel, der von Kamehameha selbst wieder aufgebaut wurde. Schließlich gelangen wir zum Kailua Pier, ein idealer Ort, um einen wahrhaft traumhaften Sonnenuntergang zu genießen. Als Sundowner genießen wir – ganz klassisch – einen Whiskey. So viel Zeit muss sein…

Nachdem sich die Sonne verabschiedet hat, bleiben wir im historischen Kailua Village und „stürzen“ uns in das Nachtleben. Ganz und gar im Big-Island-Stil und einfach unvergleichlich! Wir lauschen der Live-Musik und schauen dabei über die ruhige Kailua Bay. Es gibt ein paar wenige Orte auf der Welt, die man einmal im Leben gesehen haben muss. Wir sind deshalb davon überzeugt: Kailua ist einer von ihnen!

Big Island Kona und Captain Cook

Big Island Kona, Kealakekua Bay Erinnerungsstätte James CookAm nächsten Tag geht es weiter, zuerst in den Süden zur Kealakekua Bay. Dort wo Captain James Cook 1778 zum ersten Mal an Land gegangen war und später getötet wurde. Also ein Ort von besonderer historischer Bedeutung! In der Nähe liegt der Puuhonua o Honaunau National Historical Park, eine von Hawaiis heiligsten historischen Stätten. Früher diente er als „Zufluchtsort“ für Gesetzesbrecher, an dem sie von ihrer Schuld befreit wurden. Ganz schön praktisch – funktioniert allerdings heute nicht mehr. Geschützt vor Winden, sind die Gewässer von South Kona vollkommen ruhig und spiegelglatt.

Eines von Konas unvergesslichsten Erlebnissen ist hier in den südlichen Inselgewässern das Tauchen oder Schnorcheln mit Mantarochen. Bei einer speziell angeleiteten Rochen-Bootstour kommt man den sanften, friedvollen Meerestieren ganz nah. Aug‘ in Aug‘ mit den majestätischen Tieren…

Big Island Kona Kaffee

Big Island Kona, Kona-KaffeeBig Island Kona ist auch berühmt für seine Hochseefischerei. Jedes Jahr findet hier das International Billfish Tournament statt. Und man sollte auch nicht versäumen, die an den Hängen liegenden Städte des Hochlandes zu besuchen. Beispielsweise Holualoa, wo man die unterschiedlichen Aromen des hundertprozentigen Kona-Kaffees kosten kann – ein Genuss!

Nach zwei Tagen Big Island Kona steht fest: Big Island ist eine so vielversprechende Insel, die noch viel zu bieten hat und uns bestimmt nicht zum letzten Mal gesehen hat.

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Rundreise Big Island – Mondlandschaften und dampfende Regenwälder

Rundreise Big Island, dampfende Regenwälder auf Hawaii
Machen wir doch eine Rundreise Big Island! Flächenmäßig ist die Insel mit einer Größe von  ca. 10.400 qkm die größte aller hawaiianischen Inseln. Sie ist etwa doppelt so groß wie die Landfläche aller anderen Inseln zusammengerechnet und macht damit ihrem Namen also alle Ehre.
Und ihre Attraktionen können da locker mithalten. Die landschaftliche Vielfalt der Insel ist einfach überwältigend! Neben kargen, Mondlandschaften ähnelnden Lavawüsten gibt es romantische, palmengesäumte idyllische Buchten und dampfende Regenwälder voller faszinierender Farben. Hier bekommen Sie eine Ahnung davon, in wie vielen unterschiedlichen Facetten die Farbe „Grün“ in der Natur vorkommt.

Big Island ist noch am Entstehen

Rundreise Big Island, Lavaklippen auf Big IslandBig Island ist die erdgeschichtlich jüngste Insel im Archipel, sie arbeitet quasi noch an ihrer Entstehung. Deshalb hat sie im Vergleich zur Größe weniger breite Strände. Jedoch sind die Berggipfel die höchsten und die Bergmassive reichen bis dicht an die Küste heran. Man kann hier also einen Blick in das Labor von Mutter Erde werfen und bei ihrer Arbeit zusehen. Das ist im Rahmen einer Rundreise Big Island besonders im Hawaii Volcanoes National Park gut möglich.

Klima, Vegetation und Landschaft der Insel wechseln sich ständig ab. In den Höhenlagen fällt im Winter regelmäßig Schnee. Die Ostküste ist relativ regenreich, im Süden hingegen gibt es ein ausgesprochenes Wüstengebiet, die Täler des Nordens sind fruchtbares Farmland. Wundern Sie sich also nicht, wenn Sie hier großen Rinderherden begegnen. Hawaii kann auch Wilder Westen sein…

Rundreise Big Island: Weiße Sandstrände und die Südspitze Ka Lae

Im krassen Gegensatz zu den kahlen Vulkangipfeln und Lavafeldern präsentieren sich die weißen Sandstrände ebenso wie Strände mit tiefschwarzem Lavasand. Für Besucher ist die regenarme, windgeschützte Westküste mit ihren besonders schönen Strandabschnitten und Buchten besonders interessant. Hier stehen die meisten Hotelanlagen Big Islands. Von hier aus hat man auch alle Möglichkeiten, die Insel zu erkunden. Entweder Rahmen einer Kreuzfahrt Hawaii mit geführten Touren oder auf eigene Faust.

Rundreise Big Island South PointEin besonderes Ziel auf einer Rundreise Big Island stellt neben dem Volcanoes-Nationalpark auch Ka Lae dar. Die Südspitze von Big Island ist gleichzeitig der südlichste Punkt der Vereinigten Staaten von Amerika.
Es ist kaum zu glauben, dass zwischen diesem Punkt (auch schlicht „The Point“ genannt) und der Antarktis nichts als der blaue Ozean liegt!

Die ersten Polynesier auf den Hawaii-Inseln bei Ka Lae

Ka Lae ist nicht nur wegen seiner atemberaubenden Lage interessant, sondern hat auch eine ganz besondere Bedeutung für die hawaiianische Geschichte und Kultur. Zwischen 400 und 800 n. Chr. landeten hier bei Ka Lae vermutlich die ersten Polynesier auf den Hawaii-Inseln. Wegen all der Tempelruinen, Schreinen für den Fischfang sowie weiteren kulturellen Überresten in der Region wurde die ganze südliche Spitze als „National Historical Landmark“ ausgezeichnet.

Die Strömungen und Winde vor der Südküste sind berüchtigt für ihre Stärke. Dennoch haben sich die Seefahrer – von den ersten Polynesiern bis hin zu den heutigen Einheimischen – einfallsreiche Wege ausgedacht, die reichhaltigen Fischfanggründe risikolos zu befahren. So findet man z. B. in das Lavagestein gemeißelte Felsringe, an denen vor Hunderten von Jahren die Kanus für den Fischfang angebunden wurden.

Heutzutage nutzen die Fischer an der Küste hingegen so genannte „Toy Boats“ (Spielzeugboote), um ihre Netze und Leinen im tiefen Wasser auszuwerfen. Es kommen zudem große metallene Bootsheber und Leitern zum Einsatz, um die Fahrzeuge ins Wasser zu lassen.

Zu dieser felsigen Küste gelangen Sie über die enge South Point Road. Sie führt 12 Meilen durch weites Farmland und wird gesäumt von weißen Windmühlen. Es gibt einen kleinen „heiau“ (ein heiliges Gotteshaus) in der Nähe von Ka Lae. Der eigentliche South Point liegt einen kurzen Fußmarsch entfernt vor dem schwarzweißen Leuchtturm, wo es keine Klippen gibt.

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Götter und Glaube auf Big Island

In der Geschichte der hawaiianischen Bevölkerung spielte Big Island immer eine bedeutende Rolle. Die tätigen Vulkane wurden als Sitz der wichtigsten Götter (z.B.: Pele, die Feuergöttin) angesehen. Zahlreiche Tempelanlagen, die über die ganze Insel verstreut zu finden sind, zeugen von der tiefen Religiosität der Inselbewohner. Noch heute ist der alte Glaube auf Big Island lebendiger gegenwärtig als auf den anderen Inseln. Auf Big Island ist auch der größte Staatsmann in der Geschichte des Archipels, König Kamehameha I., geboren, der die Inseln zu einem friedlichen Königreich vereinte. Reiche Kultur, spannende Geschichte, atemberaubende Landschaften und Vegetation: Eine Rundreise Big Island bietet für jeden Besucher „big impressessions“.