Fort Lauderdale, das Venedig der USA

Fort Lauderdale

Fort Lauderdale mit 400 km Kanälen

Fort Lauderdale liegt etwa 50 km nördlich von Miami direkt an der Atlantikküste und ist eine sehr moderne Stadt. Das älteste Gebäude ist das Stranahan-House, es wurde 1901 als Handelsposten gebaut und dient heute als Museum. Durch ein ausgedehntes Netz von Kanälen wird die Stadt oftmals und auch zutreffend als das »Venedig der USA« bezeichnet. Die Kanalanlagen weisen eine Gesamtlänge von mehr als 400 km auf. Der Verkehr auf diesen Kanälen wird vor allem durch Wassertaxis geprägt, mit denen man – genau wie im »echten« Venedig – von einem Ort zum anderen gelangt.

Auf dem Dampfschiff durch Fort Lauderdale

Um sich einen ersten Eindruck zu verschaffen, empfiehlt sich zunächst eine Rundfahrt mit einem Dampfschiff. Bei der Fahrt durch die Kanäle geht es vorbei an prächtigen Luxusvillen und Yachten. Dabei bekommt man ein gutes Feeling für den »American Way of Life« auf dem Wasser.

Badespaß in Fort Lauderdale

Unendlich lange und saubere Sandstrände laden zum ungetrübten Badespaß ein. Für kulinarische Abwechslung sorgen die zahlreichen Restaurants und Bars entlang der Strandpromenade. Hier empfiehlt es sich, in einer der oberen Etagen Platz zu nehmen und bei einem Drink die Aussicht zu genießen. Von dort bietet sich nämlich ein fantastischer Blick auf den Intracoastal Waterway und auf die vielen Luxusvillen der Stadt.

Fort Lauderdale Museen

Für Technik- und Physikbegeisterte ist ferner das »Museum of Discovery and Science«, das 1992 eröffnet wurde, ein Muss. Man erfährt dort in einer interaktiven Show viel Wissenswertes über die Entstehung des Weltalls. Oder wie Astronomen Licht und Radiowellen nutzen, um somit mehr über das Universum zu lernen.

Es gibt aber noch mehr Sehenswertes, wie z.B. »Living in the Everglades« oder die »Great Gravity Clock«, ein technisches Wunderwerk, dass die Gesetze der Schwerkraft verdeutlicht. In dem IMAX–3D-Theater werden auf einer Leinwand von 24 x 18 m und mit einem Soundsystem von 15.000 Watt beispielsweise Blockbuster und Dokumentationen gezeigt.

Die Geschichte der Indianer in Florida

Wenn man sich eher für die Geschichte der Indianer interessiert, dann ist das »Indian Arts and Crafts Center« der Seminole-Indianer ein guter Tipp. Hier bekommt man einen Eindruck über die Lebensweise der Ureinwohner Amerikas. Souvenirs und Andenken gibt es ebenfalls zu kaufen, wobei das ausgegebene Geld in Indianer-Projekte fließt. Noch mehr ur-amerikanische Sitten lassen sich hautnah in der »Davie Rodeo Arena« kennenlernen. Dort geht es um Cowboys. Man erfährt in einer mitreißenden Show eine Menge über das Bullenreiten und Lassowerfen. Für alle, die Spaß am Zocken haben, empfiehlt sich unweit der Stadt das »Seminole Hard Rock Casino« in Hollywood, ein Indianer-Casino mit Black Jack, Poker und Hunderten von Slot-Maschinen.

Der Kreuzfahrthafen

Fort Lauderdale ist gleichfalls berühmt für seinen Kreuzfahrthafen. Der Port Everglades zählt zu den größten der Welt. Von hier aus bieten die großen Reedereien Carnival Cruise und Royal Caribbean Touren in die Karibik oder Kurztrips auf die Bahamas an. Im Kreuzfahrthafen gibt es übrigens auch Anbieter, die auf Tagestouren zu den Bahamas spezialisiert sind.

Fort Lauderdale Airport

Die Stadt hat einen eigenen großen Flughafen, den Fort Lauderdale Hollywood International Airport, weshalb die Anreise per Flugzeug sehr komfortabel ist. Zwei weitere Flughäfen, Miami oder West Palm Beach, sind nur je eine Autostunde entfernt.

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