Daytona Beach – Mit dem Auto auf den Sandstrand

Daytona Beach, Geschwindigkeitsbegrenzung
Party und Spaß ohne Ende, Daytona Beach steht dafür wie kein anderer Ort in Florida. Die Stadt liegt etwa 50 Meilen nordöstlich von Orlando und ist gut über die Interstate 4 sowie Interstate 95 zu erreichen. Der bis zu 150 m breite Sandstrand erstreckt sich über die sagenhafte Länge von 36 km. Die Besonderheit: Man kann den Strand mit dem Auto befahren, Höchstgeschwindigkeit zehn Meilen pro Stunde.

Das Mekka für Auto- und Motorsportfreunde

Wer Autos, Motorräder und Geschwindigkeit liebt, kommt daher in Daytona Bach voll auf seine Kosten. In der Stadt befinden sich unzählige Go-Kart-Rennbahnen. Auf einer von ihnen – der „Nitro Alley“ – kann man Geschwindigkeiten bis zu 120 km pro Stunde erreichen.

Zudem ist Daytona für seinen Speedway bekannt, auf dem jährlich Autorennen ausgetragen werden, unter anderem die „500 Meilen von Daytona“. Da wundert es nicht, dass hier das erste Autorennen der USA stattgefunden hat und an diesem Strand außerdem schon Geschwindigkeitsrekorde aufgestellt wurden. Aber auch Biker kommen deswegen gern hierher.

Der berüchtigte Spring Break

Das größte Event in Daytona Beach ist zum einen der berühmte, jährlich stattfindende „Spring Break“, wenn über 400.000 Studenten die Stadt und den Strand in eine einzige Party-Meile verwandeln und ihre Ferien ausgiebig feiern. Viele Studenten sparen das ganze Jahr über, um am Spring Break teilzunehmen.

Zweitgrößtes Spektakel ist die „Daytona Bike Week“, das größte Harley Davidson Treffen auf der ganzen Welt. Hier kommen auch hunderttausende Biker, um Party zu machen.

Viel Abwechslung in Daytona Beach

Wer will, kann übrigens im Halifax Museum die Geschichte der Stadt und des Autorennsports erkunden. Die Strandatmosphäre mit der klassischen Uferpromenade, die Karussells rund um den Main Street Pier und die vielen Wassersportangebote bieten jede Menge Abwechslung.

Daytona Beach sogar mit Museen

Weitere Attraktionen in Daytona Beach sorgen für eine Balance zwischen Strandvergnügen und Trubel einerseits sowie Natur und Kunst andererseits. Das Museum of Arts and Sciences beherbergt die größte Kollektion kubanischer Kunst außerhalb Kubas sowie das Skelett eines uralten, gigantischen Faultiers. Das Seaside Music Theater inszeniert professionelle Bühnenunterhaltung.

Parks, botanische Gärten, viel Natur

In Ormond Beach befindet sich der Tomoka State Park, der für Kanusport und sein Kunstmuseum bekannt ist. In die „süße“ Vergangenheit als einstiges Zuckeranbaugebiet kann man in der Bulow Plantation Ruins State Historic Site in der Nähe von Ormond Beach eintauchen.

Ebenso in den Sugar Mill Botanical Gardens südlich der Stadt in Port Orange mit ihren Dinosaurier-Statuen, die ein Überbleibsel eines nicht mehr existierenden Themenparks sind. Landeinwärts stellt das blühende und charmante DeLand das Zentrum einer Welt dar, die geprägt ist von wunderbaren Manatees, warmen Quellen, ungewöhnlichen Parks und dem mächtigen St. Johns River.

Zu jeder Zeit im Jahr eine Reise wert

Daytona Beach ist ein ganzjähriges Reiseziel. Die Sommermonate können jedoch sehr heiß und schwül werden, die Temperaturen liegen tagsüber in der Regel über 30 Grad Celsius. Allerdings ist im Sommer auch Regenzeit, d.h, dass es mindestens eine Stunde am Tag regnen kann. Danach ist aber wieder Sonnenschein angesagt. Die Wintermonate sind mit Tagestemperaturen von 20 bis 25 Grad hingegen sehr mild.

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