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Key Largo: Entspannen und Tauchen auf der ersten der Florida Keys

Entspannen auf Key Largo, FloridaKey Largo – gelassenes und entspanntes Insel-Feeling

Karibische Gefühle pur: Mit einem Cocktailglas in der Hand bei lauem Wind und subtropischen Temperaturen den Sonnenuntergang genießen… Die perfekte Kulisse dazu ist Key Largo, die erste und größte der legendären Keys. Jene Inselkette, die sich über eine Länge von knapp 300 Kilometern südlich der Halbinsel Floridas zwischen dem Golf von Mexiko und dem Atlantik erstreckt.

Obwohl nur wenige Kilometer vom amerikanischen Festland entfernt, verläuft das Leben hier doch gelassener und entspannter. Grund genug für einen Abstecher nach Key Largo, um das »entschleunigte« Insel-Feeling zu erleben.

Key Largo – Eines der besten Tauch- und Schnorchelreviere weltweit

Entspannen und die Welt mal aus einer anderen Perspektive zu betrachten ist aber nicht der einzige Grund für einen Besuch. Tauchbegeisterte kommen auf der Insel voll auf ihre Kosten, und es ist nicht übertrieben, wenn man Key Largo zu den attraktivsten Tauch- und Schnorchelrevieren der Welt zählt.

Tauchen vor Key Largo

So findet man hier im Unterwasserpark John Pennekamp Coral Reef State Park nicht nur Nordamerikas einziges lebendes Korallenriff mit einer einzigartigen, traumhaften Unterwasserwelt, sondern auch mehrere, mit Korallen bewachsene Schiffswracks. Das Tauchen ist sehr leicht und angenehm, da die Tauchgänge an den Riffen nicht sehr tief sind (ca. 10 – 20 Meter). Auch in dieser vergleichsweise geringen Tauchtiefe sieht man alles, was das Karibiktaucherherz begehrt!

Key Largo: Fischreichtum und Korallenwelt

Der Fischreichtum ist gewaltig und die Korallenwelt so atemberaubend, dass jeder Tauchgang einzigartig ist. Vor allem am Tauchplatz »Molasses Reef«, direkt vor Key Largo, kann man fantastische Fischschwärme beobachten! Und hin und wieder begegnen einem silbern schillernde Delphine, für viele die schönsten Meeresbewohner überhaupt. Und wer sich nicht mit Taucheranzug und Sauerstoffflasche auskennt, kann die Schönheit des Meeres ebenfalls bewundern: Booten mit Glasböden sei Dank…

Wracktauchen vor Key Largo

Besonderes Highlight für Taucher sind die zahlreichen Wracks, die es in der Näher der Keys auf dem Meeresboden gibt. Sechs Meilen vor der Küste, im Florida Keys National Marine Schutzgebiet, ist das Wrack der Spiegel Grove die Hauptattraktion. Ein Marineschiff, das im Juni 2002 absichtlich versenkt wurde, um hier ein neues Korallenriff zu anzusiedeln – mit Erfolg.

Hot-Spot Key Largo für Angler

Die Einheimischen bezeichnen »ihr« Key Largo zwar als den weltweit besten Tauch-Hot-Spot der Welt. Doch ist die Insel fast ebenso als beliebtes Ziel für den Angelsport bekannt. Einige der versiertesten Charter-Kapitäne und Angelführer der Welt arbeiten auf Key Largo. So kann man vor der Küste Fächerfisch, entlang der Untiefen des Atlantiks Knochenfisch oder in der Florida Bay Rotbarsch und Tarpun fangen.

Heiraten auf Key Largo

Key Largos Nähe zu den Everglades macht die Insel zudem zu einem Eldorado für Naturliebhaber, speziell auch für Vogelbeobachter. Und noch ein besonderer Tipp: Heiraten auf Key Largo! Eine Hochzeit kann ganz unkompliziert arrangiert werden: Die Brautleute brauchen dazu Pass und Geburtsurkunde sowie eine staatliche Erlaubnis, die man vor Ort für etwa 90 Dollar bekommen kann. Die Trauung kann dann am Strand bei romantischem Sonnenuntergang stattfinden. Oder sogar unter Wasser, wobei die Hochzeitsgäste vom Glasbodenboot aus zuschauen können.
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Florida Keys – Tropentraum im blauen Golf von Mexiko

Florida Keys, Tropentraum im blauen Golf von Mexiko

Florida Keys: 200 Koralleninseln im blauen Golf von Mexiko

Kleine Inseln, verschwiegene Eilande, warmer Wind, türkisfarbenes Meer, Palmen und Sandstrände… Das ist der Stoff, aus dem tropische Träume bestehen. Aber zum Glück muss es ja nicht immer nur bei Träumen bleiben. Diesen Traum kann man jedoch in Florida ziemlich leicht in die Wirklichkeit umsetzen. Am besten gelingt das beim Besuch der Florida Keys, einer Kette von über 200 zum Teil winzig kleinen Koralleninseln, die sich wie die Perlen eines Colliers vom südlichen Festland Floridas in einem sanften Bogen in den Golf von Mexiko erstrecken.

Die 42 Brücken der Florida Keys

Seven Mile Bridge, Florida KeysBis zu einem zerstörerischen Hurikan im Jahr 1935 waren die Inseln durch eine Eisenbahnlinie verbunden.

Heutzutage erreicht man die Keys über die 42 Brücken des Overseas Highway No. 1. Dieser wurde anstelle der Eisenbahnlinie errichtet und reicht bis nach Key West.

Highlight Seven Mile Bridge

Die bekannteste der Brücken ist die Seven Mile Bridge. Sie verbindet Vaca Key (auf der Insel Marathon) mit Bahia Honda und überquert dabei Pigeon Key. Ihrem Namen entsprechend hat diese Brücke eine Länge von sieben Meilen (11 km). Die Seven Mile Bridge ist eines der beliebtesten Fotomotive der Florida Keys. Man geht davon aus, dass sie die längste Segmentbrücke der Welt ist. Jeden April versammeln sich Tausende Läufer in Marathon zum jährlichen Seven-Mile-Bridge-Lauf.

Spektakuläre Korallenriffe

Die Florida Keys sind auf der Welt einfach einzigartig. Der stetige Wechsel von Wasser und Land, die subtropische Flora und Fauna sowie das zu den Keys gehörende und mitreißende unbeschwerte Lebensgefühl machen Lust auf jede Menge Aktivitäten: Tauchen im Atlantik durch spektakuläre Korallenriffe und dabei staunend Zackenbarschen, Schwertfischen und anderen interessanten Meeresbewohnern bei ihren eleganten Schwimmzügen durch das Wasser zusehen.

Florida Keys Kanutouren

Florida Keys, Kajak- und KanutourenMit Kajak- und Kanutouren zu abgeschiedenen Inseln und Buchten aufbrechen, um dort die Einmaligkeit der Inselwelt im blauen Golf von Mexiko zu genießen. Oder nach Grätenfischen, Schnapperfischen, Robalos und Tarpunen suchen, die sich in den Seegrasflächen an den Ufern verstecken.

Reichlich Flora und Fauna auf den Florida Keys

Mehr als 600 Fischarten bevölkern die Gewässer um die Riffe und Inseln. Winzige Key-Hirsche (oder Key-Weißwedelhirsch) und helle Waschbären, die zwar mit ihren Vettern vom Festland verwandt sind, aber anders aussehen, bewohnen die Lower Keys.

Auf allen Inseln finden sich überdies exotische, westindische Pflanzen wie Jamaican Dogwood, Pigeon Plum, Poison Wood, Satin Leaf und Silver-and-Thatch-Palmen. Darüber hinaus tropische Vögel wie der weiße Riesenreiher, der Mangrovenkuckuck, der Rosalöffler und die Kronentaube. Die Mangroven mit ihren elegant gebogenen Stützwurzeln scheinen geradezu in das Meer hineinzuwandern.

Aufsehenerregende Sonnenuntergänge auf den Florida Keys

Sonnenuntergang auf den Florida KeysLegendär und weltweit einmalig: die Sonnenuntergänge auf den Keys. Nahezu ohne jegliche Luftverschmutzung oder störende Hochhäuser sind die Sunsets ein reines und ungetrübtes Spektakel. Jeden Abend sind Tausende von Menschen an der Küste, in den Parks, auf den Piers, in den Restaurants, Bars und Ferienanlagen der Keys davon fasziniert.

Berühmte Namen auf den Keys

Großen Namen kann man ebenfalls begegnen: Hemingway z.B., oder Humphrey Bogart. Die Hollywood-Legende drehte den kultigen Klassiker „Gangster in Key Largo“ auf der gleichnamigen Insel. Sogar das Originalboot aus seinem Streifen „African Queen“ können Filmfans hier besichtigen.

Amerikas Dichter Nr. 1, Ernest Hemingway, liebte die Keys ebenfalls. Auf Key West, dem westlichsten Eiland der Inselkette, ist sein Haus eine der zahlreichen Attraktionen. Ab 1928 lebte Hemingway für einige Jahre dort. Heute ist dem Haus ein Museum untergebracht. (Siehe auch diesen Artikel…)

Die abgelegenen Florida Keys

Nur mit dem Boot zu erreichen sind schließlich die abgelegenen und unbewohnten Inseln der Marquesas Keys (etwa 50 km westlich von Key West) und der Dry Tortugas (113 km westlich von Key West), die das eigentliche Ende der Florida Keys im Westen markieren. Hier erstreckt sich unter Wasser das drittgrößte tropische Korallenriff der Welt – ein weiteres Naturwunder Floridas.

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Key West – Hemingway, Freaks und Aussteiger am Ende der Florida Keys

Key West Hemingway, Wohnhaus mit Katze von Hemingway

Die Keys und Hemingway

Ernest Hemingway, der große amerikanische Schriftsteller, lebte für mehrere Jahre auf Key West. Sein Wohnhaus ist heute das Hemingway Museum. Das im spanischen Kolonialstil erbaute Steinhaus in der Whitehead Street gehörte Ernest Hemingway von 1931 bis 1961. Bis 1938 und nochmals 1955 lebte und arbeitete dort der weltberühmte Autor. Neben den Räumen samt ursprünglichem Mobiliar können sowohl der Garten mit dem damals ersten Swimmingpool der Stadt und den sechszehigen (!) Nachkömmlingen von Hemingways Katzen als auch einige der literarischen Werke des großen Autors bewundert werden.

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Der südlichste Punkt der USA am Ende der Perlenkette

Die Insel ist ein fast schon archetypisch zu nennender Sehnsuchtsort großstadtgeplagter, urbaner Zeitgenossen. Wer einmal das Gefühl von Freiheit spüren möchte und wissen will, wie sich „Aussteigen“ anfühlt (wenn auch nur für eine begrenzte Zeit), der ist hier genau richtig. Immerwährender Mardi-Gras und ein großer Schuss Unkonventionalität bestimmen weitgehend das Lebensgefühl dieses Eilands.

Man befindet sich hier an einem geografisch spannenden Ort: Key West ist der südlichste Punkt der Vereinigten Staaten auf dem Kontinent. Von da sind es nur noch 90 Meilen bis Kuba, jenem anderen karibischen Traumort, dem die große Weltpolitik aber eine gänzlich andere Rolle zugewiesen hat.

Der Highway Nr. 1, der die Kette der Florida Keys als Verkehrsader miteinander verbindet, endet schließlich in Key West. Weiter geht es nur noch per Schiff oder Flieger über den internationalen Flughafen.

Einzigartiger Rhythmus und individuelles Lebensgefühl

Um die Insel genießen und mit allen Sinnen kennenzulernen, braucht man allerdings eine gewisse Zeit. Es lohnt sich jedoch, ein paar Tage – oder auch viel länger – zu verweilen und sich dem Rhythmus dieses ganz eigenen Insel-Feelings zu überlassen. Das Eiland ist ein Schmelztiegel für Exzentriker, Freaks, Aussteiger und „normale“ Touristen. Sie bilden den alltäglichen Background für die einzigartige Atmosphäre.

Subtropische Villen in Downtown Key West

Key West Hemingway, Historische Villa mit VerandaDie reichlich vorhandene subtropische Vegetation findet sich überall auf der Insel. Die zahlreichen historischen Häuser und Villen mit ihren südstaatlichen Veranden und Balkonen versprühen einen reizvollen Charme. Besonders schön: Neubauten müssen sich dem alten Baustil anpassen. Daher bleiben der Insel krasse Bausünden erspart.

Zentrale Punkte in der Stadt sind der Mallory Square und die Duval Street. Hier treffen sich Einheimische und Touristen, hier gibt es jede Menge Souvenirshops und Restaurants. Auch am Hafen gibt es genügend Möglichkeiten, die kreolische Küche zu probieren. Es gibt kaum etwas schöneres, als vom oberen Balkon eines Hafenrestaurants aus den Blick auf das Meer zu genießen. Darüber hinaus beste Gelegenheit, um eine der berühmtesten Spezialitäten der Insel zu genießen, den Key Lime Pie. Hierbei handelt es sich um einen feinen Kuchen mit dem einzigartigen Geschmack der Florida-Keys-Limette. Einfach lecker!

Key West Aquarium und Shipwreck Museum

Delfine auf Key WestViele kommen auch allein wegen des azurblauen Meeres und der weißen Strände im Süden der Insel. Hobbytaucher können in einem Unterwasser-Schnorchelpark ihrer Leidenschaft frönen; weniger tauchbegeisterte Naturliebhaber haben die Möglichkeit, die Unterwasserwelt aus der sicheren Perspektive eines mit Glasboden ausgestatteten  Boots zu erkunden. Nicht verpassen sollte man beispielsweise das 1934 gegründete Key-West-Aquarium. Dort erlebt man hautnah die faszinierende Tierwelt eines Korallenriffs einschließlich Baracudas, Krebsen, Muscheln und Schildkröten. Das Aquarium wurde in den 1980er Jahren komplett renoviert und entspricht dadurch den Anforderungen des Artenschutzes.

Auch sehenswert: Das jüngste Museum auf der Insel befindet sich am Mallory Square und lässt die Zeit der Wrackplünderer wieder lebendig werden. Die Ausstellung zeigt beispielsweise beeindruckende Kunstgegenstände, die von der 1865 versunkenen Isaac Allerton geborgen wurden. Ebenfalls sehenswert: ein 20 Meter hoher Beobachtungsturm, der einen spektakulären Ausblick auf die Altstadt von Key West und den Hafen bietet.

Spektakuläre Sunsets

Sonnenuntergang auf Key WestUnd auf gar keinen Fall sollt man sich das allabendliche Spektakel am Mallory Square Dock entgehen lassen, wenn sich eine große Fangemeinde zum Sonnenuntergang trifft – romantischer geht’s nicht…
(Fotos: Rob O’Neal)

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Korallenriffe Florida Keys: Abtauchen, Staunen und Bewahren

Korallenriffe Florida Keys Unterwasserwelt

Bewundern Sie die Korallenriffe Florida Keys

Florida ist nicht nur an der Oberfläche ein einziger Garten und immer in der Sonne. Es gibt so viele Naturwunder, Parks und Schauspiele zu entdecken an Land. Es ist jedoch kaum in Worte zu fassen, was unter der Meeresoberfläche alles passiert und existiert. Einfach mal abtauchen.

Die Florida Keys

Florida Keys umfasst und bezeichnet eine Gruppe von 43 Inseln, die hauptsächlich aus Kalkstein und Korallen bestehen. Eine wundervolle Korallenkette, ein vom Meer geformter Schlüssel zum Paradies. Genau dort, wo Atlantischer Ozean und der Golf von Mexiko sich vereinen und seit Jahrtausenden den Wasserspiegel heben und wieder senken, ein Liebesspiel.

Auch wenn der Name nicht von dem Englischen Wort „Key / Schlüssel“ abgeleitet wurde, sondern aus dem Spanischen „Cayo / kleine Insel“ herrührt, so fungieren die Keys dann doch wie ein Schlüssel zu einer prachtvollen, und mit Überraschungen reichen Welt unter Wasser. Allerdings dienen die Florida Keys für manche Menschen, wie auf den Karibischen Inseln oder Kuba, auch als Rettungsanker, als Schlüssel zu einem freien Land.

Anfangs waren die Inseln während ihrer Besiedelung vor allem bekannt als Schmelztiegel für Aussteiger und Abenteurer aus allen Ecken dieser Erde. Englischstämmige Entdecker, die den Inseln ihren bis heute bestehenden Namen gaben, Zigarrendreher aus Kuba, Künstler und Schriftsteller. Aber auch Schwammtaucher aus Griechenland und Arbeiter, die vom Abwracken gestrandeter Schiffe lebten. Und gestrandete Schiffe gibt es vor den Florida Keys wie Sand. Schon immer ein lukratives Geschäft. Früher für Piraten und Eisenhändler, heute für Tauchlehrer und Reiseführer zum Vergnügen der Urlauber und Sporttaucher.

Floridas vielfältiges Angebot an Tauchmöglichkeiten umfasst die ganze Skala von Schnorcheln, Tauchen im freien Wasser, Salz- und Süßwasser-Tauchen bis hin zu Höhlen-Tauchen. Für jede Vorliebe, jeden Anfänger und jeden Profi gibt es das passende Angebot.

Es gibt so viele Perlen, die aus den Keys einen Traum für alle Besucher und im Besonderen für Taucher machen. Schlicht eine atemberaubende Szenerie, der sich niemand entziehen will und kann.

Korallenriffe Florida Keys

Hier gibt es die einzigen lebenden Korallenriffe Nordamerikas zu entdecken oder eine gesamte Flotte versunkener Schiffe. Zusammen das drittgrößte Korallenriff der Welt und das einzige der USA. Natürlich wundervoll für Fotografien unter Wasser, allerdings bei 7.252 Quadratkilometer zugänglichem Küstengebiet Floridas, des Golfs von Mexiko und des Atlantischen Ozeans, wird die Reise für alle die hier in die Farben- und Tierwelt des Meeres abtauchen, danach ein extra Lachen in die Augen zaubern.

Und dann kann es auch hin und wieder auch eine Überraschung ganz menschlicher Art geben, beispielsweise eine Kunstausstellung. So waren beispielsweise digitale Kompositionen eines österreichischen Künstlers in 30 Metern Tiefe an ein Schiffswrack der US Marine befestigt worden. Die Bilder zeigten Frauen, die auf einem Schiff Schmetterlinge fangen, Kellner die Getränke servieren. Dazu wurde erst das Wrack unter Wasser fotografiert und dann digital zu einer Bildkomposition verarbeitet. Das Wrack also zum Leben erweckt. Geschützt mit Plexiglas und gefasst mit einem Rahmen aus Stahl.

So wird auch Schrott ein Teil der Artenvielfalt dieser Welt. Überraschungen dieser Art sind schön, selbstverständlich auch buchbar. Von Unterwasserkonzerten bis Unterwasserhochzeiten gibt es in den Keys so ziemlich alles, was es auf Land gibt, auch auf dem Meeresboden. Wie wäre es zum Beispiel mit Unterwasser-Kürbis-Schnitzen? Und noch vieles anderes hier.

Korallenriffe Florida Keys und das Öl

Auch eine Überraschung, die zur Artenvielfalt allerdings bestimmt keinen Beitrag leistet, ist Öl. Nach der Explosion der BP-Bohrinsel „Deepwater Horizon“ im Golf von Mexiko im April 2010 ist der Meeresboden und die Korallenriffe Florida Keys auch heute noch verseucht. Ganz entgegen der Behauptung von BP, dass 2012 fast gar keine Auswirkungen der Katastrophe mehr zu erkennen sein werden. Viele Freiwillige halfen, dass die betroffenen Küstengebiete nicht gänzlich geteert und nicht alle Tiere als Klumpen an Land gespült wurden. Das Öl hat nämlich auch die Keys erreicht, was von BP bestritten wurde. Somit ist es vor allem all jenen zu verdanken, die auch die Schönheit der Unterwasserwelt kennen, dass Aufmerksamkeit, Einsatz und Protest helfen werden, die Menschen und die Natur vor solchen Katastrophen in Zukunft zu bewahren.

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