Feedback Fly and Drive Hawaii 14 Tage Mietwagen

Fly and Drive Hawaii, Berge

Kundenfeedback von pete47

Fly and Drive Hawaii 14 Tage

Hallo Frau Steffen,
hier die Antworten auf Ihre Fragen:
Einreise in die USA: wir mussten in LA zuerst die Einreiseformalitäten über uns ergehen lassen, und dann konnten wir die Koffer holen. Anschließend sind wir zu nächsten Abflug-Terminal gegangen.

Flug:
Allgemein: Die ständigen Sicherheitskontrollen sind nervig: kein Metall am Körper, meistens Schuhe und Jacke ausziehen; hier kann durch richtige Vorbereitung Zeit und Nerven gespart werden.

BA ist immer zu spät und hat bisweilen Computerprobleme (Infotainment an Bord funktioniert unzureichend, Einchecken wegen Computerabsturz um 1 Std. verspätet), die Klasse World Traveller Plus rentiert sich für den Überseeflug in jedem Fall: man kommt entspannter an.

United: der Aufpreis von 49$ für nur 5 inch (12,5 cm) mehr Beinfreiheit rentiert sich nicht.
Hawaiian: Fliegen ist da wie für uns Busfahren. einmal kam das Gepäck nicht mit (Kauai). Wurde 4 Std. später ins Hotel geliefert. Lt. Aussage Alamo-Fahrer wird Gepäck öfter vergessen.
Die Bestätigung der Rückflüge machte Probleme: wo musste ich anrufen? Der Concierge hat nach längerem Suchen eine Telefonnummer gefunden, wo ich bei United anrufen konnte. Offensichtlich ist es hier wohl besser, das per Internet zu machen? Allerdings schleppe ich keinen Computer mit mir herum ... Bei BA war Rückflugbestätigung nicht möglich (war gerade Sonntagabend in London) ..., jedoch hatte wohl United die Bestätigung an BA weitergeleitet, da dann im Computer bei BA "confirmed" stand.

Autos:
Alamo ist eine gute Wahl, jedoch längere Wartezeiten als bei anderen Autovermietern, da dies auch andere Touristen wissen. Auf Maui und Big Island hatten wir einen Hyundai Santa Fe, ein gutes Auto, der Nissan Rogue auf Kauai (dort gibt es keinen Hyundai) ist zum vergessen. Es gab ganz wenige Strecken, wo Vierradantrieb nötig war. Ist aber für geteerte Straßen m.E. nicht nötig. Will man ungeteerte Strassen fahren, dann kann es relevant sein (sofern das überhaupt möglich ist). Die Saddle Road ist bis auf 5 Meilen frisch geteert und kein Problem mehr. Im Mietvertrag stand nichts über ein Befahrungsverbot.
Die Option ein leeres Auto zurückzugeben ist zugunsten der Autovermieter. Niemand fährt auf den letzten Tropfen Benzin zurück. Bei dem Nissan war noch nicht mal eine Restkilometeranzeige vorhanden.

Hotels:
das beste hatten wir auf Maui: alles da (volle Küche mit Teller, Pfannen, Messer etc.) und volle Sicht auf den Ocean. Dieses Hotel war das Beste unserer Reise: klein und familiär.
Die Unterkunft in Volcano ist ausreichend, gut ist das Continental Breakfast für 6$! hier gibt es wahrscheinlich keine bessere Unterkunft; Preis-Leistung stimmt.

Hapuna Beach Prince ist ein tolles Resort, jedoch ist diese Seite der Insel "die sehr teure Seite" (Essen, Einkauf) und es gibt nicht so viel zu sehen. Angeblich soll ein Frühstück für zwei 100$ kosten ... (Erzählungen anderer Urlauber). Das Hotel ist zu empfehlen. Jedoch nur kleiner Kühlschrank. Es stellt sich die Frage, ob nicht die ganze Zeit das Hotel in Volcano genommen werden sollte: andere Touristen hatten das gemacht, jedoch werden dann auf die Nordseite der Insel längere Fahrten nötig. Spart aber viel Geld!
Das Hotel auf Kauai ist ein noch tolleres Ressort, jedoch auch recht teuer. Das beinhaltete Frühstück kostet 28$ + Tax + Tipp pro Nase (= ca. 35$); der Tipp war halt noch zu bezahlen. Das Hotel ist zu empfehlen. Jedoch nur kleiner Kühlschrank. Geärgert hat mich hier eine Resortfee von 18$ pro Tag, die ich vorher nicht wahrgenommen hatte (steht das im Katalog?). Damit war parken, 1L Wasser pro Tag und noch einige Wellness-Vergünstigungen abgegolten. Schien mir intransparent. Bei Hapuna wurde beim Einchecken gleich auf Parkgebühr hingewiesen.

Insgesamt waren die Hotels auf Hawaii (Ausnahme Volcano) super (kosten ja auch sehr viel). Der volle Meerblick ist ein tolle Sache (Maui), jedoch muss es einem auch Wert sein. Sonnenuntergang am Meer konnten wir nur auf Maui und im Hapuna sehen. Auf Kauai liegt das Hotel so ungünstig im Süden, dass die Sonne über Land untergeht.

Los Angeles: late arrival hat funktioniert. Shuttle zum Flughafen ist vorhanden (spart Kosten), das Zimmer im Vergleich zu Hawaii kann man vergessen.
Ausflüge:

Haleakala Sunrise Tour sehr empfehlenswert, Bedingungen am Gipfel: ca. 80 Km/h Wind bei 0°C
Luau: die besten Plätze sind Plätze am Boden! Wir waren da ganz vorne. Jedoch haben wir uns einen anderen Platz geben lassen, um unsere Knochen zu schonen. ist zu empfehlen.
Wir hatten noch zwei Helikopterflüge direkt bei Blue Hawaiian gebucht: Big Island über den Vulkan und Kauai über die ganze Insel: sehr zu empfehlen!
Die Menschen auf Hawaii sind sehr freundlich (noch freundlicher, als in USA-Festland), wobei das Hotel-Personal auf Kauai am freundlichsten war.
Jede Insel ist anders und hat ihre schönen und nicht so schönen Seiten. Wir haben uns (fast) alles angesehen und es war sehr interessant. Insgesamt wurden 1800 Meilen auf den Straßen zurückgelegt. Hervorzuheben ist der aktive Vulkanismus auf Big Island, die "Grünheit" der Insel Kauai, und natürlich das tolle Klima. Da wo es besonders grün ist, muss natürlich mit Regen gerechnet werden; aber dieser ist auch so warm wie die Luft. Der Kälteschock bei der Heimkehr war entsprechend groß.

Zu beachten ist noch, dass nur auf wenigen Stränden gebadet werden kann, da die ankommenden Wellen mit großer Wucht auf die Küste treffen. nur Auf Maui war das möglich (Schutz durch Bucht), bei den anderen Hotelstränden war fast immer rote Flagge. Dafür hatten diese Ressorts Pools: im Hapuna etwas klein, auf Kauai besonders groß!

Insgesamt ein super Urlaub, wobei die Reisestrapazen besonders groß sind (32 Std hin und 36 Std zurück). Eine Zeitumstellung von 12 ist hinwärts nach ca. 3 Tagen überstanden, zurück ca. 1 Woche. Die Erholung ist trotzdem noch sehr gut!

Soweit die Informationen. Falls noch weitere Fragen bestehen, Mailen Sie mir hierher.
Viele Grüße, Peter E.